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Südamerika: Eine Rundreise für Entdecker

Unvergleichliche Vielfalt von den Tropen bis nach Feuerland

 

Brasilien, Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und der Olympischen Sommerspiele 2016, ist nur eines der Highlights, das Reisende nach Südamerika zieht. Denn auch jenseits des Zuckerhuts lockt der Kontinent mit ganz unterschiedlichen Eindrücken: grandioser Natur wie den Anden-Hochplateaus und dem dichten Dach des Regenwalds, charmanten Kolonialstädten wie Cartagena in Kolumbien oder Cuenca in Ecuador sowie kulturellen Events wie Tangofestivals im August oder dem ausgelassenen Straßenkarneval im Februar. Hier die Fakten zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Überblick:

 

Was bedeutet eigentlich „Machu Picchu“?

Übersetzt heißt es „Alter Gipfel“, so nennt man einen Berg der Anden im Nordwesten der peruanischen Stadt Cusco. Die berühmte gleichnamige Ruinenstadt, die auf dem Bergrücken unterhalb des Felsens liegt, wurde von den Inkas im 15. Jahrhundert erbaut. Ihre dramatische Lage und die gut erhaltene, terrassenförmige Anlage bewog die UNESCO 1983, Machu Picchu ins Weltkulturerbe aufzunehmen.

 

Welche Überreste der Inkas sind die interessantesten?

Das Volk der Inkas, das sich zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert vom heutigen Kolumbien entlang der Westküste bis nach Chile ausdehnte, hinterließ zahlreiche Fundstätten: Machu Picchu ist die bekannteste. Aber auch im peruanischen Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches, und im Umland findet man noch viele bauliche Überreste, so die beeindruckenden Mauerwälle von Saqsaywamán und die Bergsiedlung Pisaq. Ebenfalls in Peru können Trekking-Fans sogar einem ehemaligen Inkapfad folgen, an dem zahlreiche Ruinenstätten aufgereiht sind. In der Umgebung der ecuadorianischen Stadt Cuenca sind die Inkaruinen von Ingapirca sehenswert.

Wie hoch sind die höchsten Gipfel der Anden?

Die Anden, die sich über 7500 Kilometer entlang der westlichen Küste Südamerikas durch sieben Länder ziehen, bilden die längste Gebirgskette der Erde. 54 Gipfel erreichen Höhen über 6100 Meter; mit 6962 Metern ist der argentinische Berg Aconcagua der größte. Damit sind die Anden das höchste Gebirge außerhalb Asiens. Muss man während einer Exkursion in großer Höhe mit Sauerstoffmangel rechnen? Der menschliche Körper gewöhnt sich innerhalb von etwa zwei Tagen an die dünne Luft. Am besten lasst man es langsam angehen und macht eine Pause, sobald es anstrengend wird. Konditionstraining vor der Reise hilft dem Körper grundsätzlich dabei, Belastung nicht als ungewohnt zu empfinden. Gesunde Menschen werden den Höhenunterschied problemlos bewältigen.

Was hat es mit den „schwimmenden Inseln“ im Titicacasee auf sich?

Diese Tradition wird vom Volk der Urus sorgfältig gepflegt und mittlerweile auch Touristen nahegebracht: Zu Zeiten, als sich das Inkareich bis an den Titicacasee (hoch in den Anden, an der Grenze zwischen Peru und Bolivien) ausdehnte, bauten die dort ansässigen Urus aus stabilem Schilf schwimmende Inseln, auf denen sie sich auf den See treiben liesen und so für ihre Feinde unsichtbar machten. Noch heute leben sie auf ihren Schilfgebilden und laden Besucher gern zu einer Besichtigung ein. Ist Kap Hoorn wirklich der südlichste Punkt Südamerikas? Da Feuerland, die Sudspitze des Kontinents, aus vielen Inseln besteht, ist eine konkrete Angabe schwierig. Gemeinhin gilt Kap Hoorn, eine Landspitze auf der chilenischen Felseninsel Islas Hornos, als südlichster Punkt. In hundert Kilometern Entfernung und daher ziemlich abgeschlagen liegen allerdings die Diego-Ramirez-Inseln; und bezüglich der noch weiter südlich gelegenen Sudsandwich-Inseln ist man sich nicht einmal einig, ob diese zu Sudamerika zahlen

Wo kann man Wale beobachten?

Bewahrte Stellen für die Beobachtung von Buckelwalen sind Punta Arenas in Chile oder die Magellanstrase zwischen Chile und Argentinien. In den flachen Gewässern der argentinischen Halbinsel Valdez gehen im Marz und April Orca-Wale auf Seelöwenjagd, und später, zwischen Mai und Dezember, tummeln sich hier Hunderte von Glattwalen. Puerto Lopez in Ecuador ist ebenfalls für seine exzellenten Walbeobachtungsmöglichkeiten bekannt

Warum bezeichnet man Buenos Aires als „Paris Südamerikas“?

Die Kultur der argentinischen Hauptstadt ist sehr europäisch geprägt. Es gab hier schon immer zahlreiche Künstler und Kunstsammler – oft wurden ihre Hauser später in Museen umgewandelt. Daneben verfugt Buenos Aires über eine ausgeprägte Musical- und Theaterszene: Mit seinen 187 Theatersälen übertrifft es New York und Paris bei Weitem. Berühmt wurde die Metropole allerdings als Welthauptstadt des Tangos. Zum Tango-Festival und zur Weltmeisterschaft treffen sich hier alljährlich im August die besten Tanzer. Zwischen den Wettbewerben zeigen sie ihre Künste auch gern kostenlos in den vielen Tanzsalons und auf der Straße

 

Sind die Iguazú-Wasserfälle die größten der Welt?

Die Wasserfalle des Flusses Iguazu an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien erstrecken sich in 20 größeren und 255 kleineren Fallen halbkreisförmig entlang 2,7 Kilometern. Ihre Hohe erreicht 82 Meter. Zum Vergleich: Die Niagarafälle zwischen den USA und Kanada stürzen auf einer Länge von 1,2 Kilometern bis zu 58 Meter in die Tiefe, die Viktoriafalle zwischen Simbabwe und Sambia ziehen sich über 1,7 Kilometer und erreichen eine Fallhöhe von 99 Metern. Was die Ausdehnung angeht, können die Iguazu-Falle also getrost den ersten Platz für sich beanspruchen. Als höchster Wasserfall der Welt gilt allerdings mit Abstand der Salto Angel in Venezuela: 978 Meter fallt das Wasser hier in die Tiefe.

Warum regnet es im Regenwald, obwohl der am Äquator liegt?

Die hohe Sonneneinstrahlung in Kombination mit dem dichten Pflanzenbewuchs bewirkt eine fünfmal höhere Niederschlagsmenge als in Mitteleuropa. Wenn sich am Vormittag die Erde erwärmt, steigt die Luft zwischen den feuchten Pflanzen nach oben und bildet Wolken, die sich am Nachmittag wieder abregnen. Die vielen Niederschlage haben einen der bedeutendsten Flusse der Erde entstehen lassen: den Amazonas. Ist der Karneval in Rio der lohnenswerteste in Südamerika? Was den Aufwand an Dekoration und Kostümen betrifft, ist der Karneval in Rio nicht zu übertreffen. Vermutlich deshalb ist er bei den Europäern der bekannteste. Allerdings sollte man wissen, dass die Feiern hier weitgehend in Clubs stattfinden und die große Parade durch ein Stadion zieht, für das ordentliche Eintrittspreise anfallen. Die volksnähere Veranstaltung findet sich in der brasilianischen Provinz Bahia: In der Hauptstadt Salvador da Bahia wird der Karneval auf der Straße gefeiert über

sechs Tage können die Touristen ausgelassen am Treiben teilnehmen. Im sudbahianischen Porto Seguro geht es ebenfalls hoch her. Und Pernambuco, der Bundesstaat nördlich von Bahia mit den Metropolen Recife und Olinda, ist für seine ursprüngliche Ausrichtung bekannt, die die Traditionen der eingeborenen Stämme in den Mittelpunkt stellt.