Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

Lufthansa City Center Reisebüros in Ihrer Nähe

Alle Lufthansa City Center anzeigen
icon message
Kind mit Sonnencreme

Ob schmerzender Sonnenbrand, verdorbener Magen oder fiebrige Sommererkältung – der schönste Urlaub ist schnell beendet, wenn man sich nicht vor einigen Gesundheitsgefahren schützt, die zwischen Strandidylle und Hotelbüffet lauern. Gerade beim Urlaub mit Kind ist besondere Vorsicht geboten, da die Kleinen noch anfälliger für Krankheiten sind und sensibler auf Umwelteinflüsse reagieren. Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte zusammengestellt, die Sie für einen sorglosen und erholsamen Familienurlaub berücksichtigen sollten.

Reiseapotheke

Um gut gerüstet in den Urlaub aufzubrechen, sollte man Mittel gegen die häufigsten Gesundheitsbeschwerden wie Verstopfung, Kopfschmerzen und Sodbrennen unbedingt immer im Koffer dabei haben. Ist man als Familie unterwegs, muss auf spezielle Medizin für Kinder geachtet werden. In die Reiseapotheke für Kinder gehören neben Elektrolytmischungen kinderverträgliche Medikamente gegen Durchfall und Übelkeit, Verdauungsprobleme, Erkältungen sowie Augenentzündungen und Ohrenschmerzen. Eine Checkliste für die kindgerechte Reiseapotheke bietet das Centrum für Reisemedizin.

Kleinkind am Strand

Sonnenbrand

In den ersten Tagen ist zu viel Sonne für die Haut besonders schädlich, da sie Zeit benötigt, sich auf die erhöhte Sonnendosis einzustellen. Gerade Kinderhaut reagiert extrem empfindlich auf Sonnenstrahlen und sollte deshalb regelmäßig und großzügig mit ausreichendem Lichtschutzfaktor eingecremt werden. Des Weiteren ist es ratsam, möglichst viel Zeit an schattigen Plätzen zu verbringen, um keinen Sonnenbrand zu riskieren. Wer seine Haut langsam an die Sonne gewöhnt, hat gute Chancen, sich in der restlichen Urlaubszeit auch nicht zu verbrennen.

Der Hitzeschock

Hohe Temperaturen sind nicht immer nur eine angenehme Sache, sondern können in hoher Dosis auch schnell unangenehm werden. Um während eines Strandurlaubs einen Sonnenstich oder Hitzeschock zu vermeiden, sollte man die größte Hitze um die Mittagszeit am besten meiden. Grundsätzlich gilt: den Kopf mit einem Hut oder Tuch vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Gerade kleine Kinder sollten vorsichtshalber immer eine Kopfbedeckung tragen. Kreislaufproblemen lässt sich durch ausreichendes Trinken vorbeugen.

Impfungen

Rechtzeitig vor Antritt der Reise sollte man sich über die notwendigen Impfungen erkundigen, die im jeweiligen Urlaubsland sinnvoll sind. Ein Arzt kann dabei sehr gut beraten, welche relevanten Impfungen bei Erwachsenen und Kindern vorgenommen werden müssen und was es sonst zu beachten gibt. Es gilt dabei: Nicht nur Reisekrankheiten wie Malaria und das Dengue-Fieber sind für Kinder gefährlicher als für Erwachsene, sondern auch Mittel zur Prophylaxe wie beispielsweise Mückenschutzspray können der Gesundheit schaden. Am besten ist es, bei einem geplanten Familienurlaub im vornherein richtig abzuwägen, welches Reiseziel für das jeweilige Alter der Kinder geeignet ist.

Sommererkältung

Klimaanlagen schaffen nicht nur erfrischende Temperaturen in warmen Urlaubsländern, sondern können neben langen Sonnenbädern schnell auch der Grund für eine Sommererkältung sein. Insbesondere in Hotelzimmer kann es schnell frostig und gefährlich für Kinder werden. Am besten stellt man die Klimaanlage auf mittlere Temperaturen ein und verzichtet nachts ganz darauf, um kein Risiko einzugehen. Auf keinen Fall sollte man sich in verschwitzter Kleidung in klimatisierten Räumen aufhalten, da der Schweiß dort nicht verdunstet und dadurch den Körper auskühlt.

Lebensmittelvergiftungen

Da hohe Temperaturen die Vermehrung von Krankheitserregern begünstigen, kommt es vor allem in südlicheren Ländern leicht zu Lebensmittelvergiftungen. Nicht nur Bakterien, sondern auch Parasiten und Viren können schnell mit dem Essen übertragen werden. Besonders riskant sind rohe Lebensmittel und Speisen, die länger ungekühlt stehen. Familien sollten darauf achten, frisches Obst und Gemüse immer zusätzlich abzuwaschen und selbst zu schälen. Von Eiswürfeln, die nicht aus Trinkwasser stammen, ist unbedingt abzuraten. Es empfiehlt sich, abgepacktes Wasser aus dem Supermarkt zu kaufen, um eine mögliche Infektion zu vermeiden. Treten trotzdem starke oder länger anhaltende Beschwerden auf, muss unverzüglich ein Arzt konsultiert werden.