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Seychellen eine Reise ins Paradies

Seychellen

Voller Vorfreude sitze ich am Flughafen und warte auf den Emirates Flug 060, der mich über Dubai auf die Seychellen bringen soll. Wenn die Inseln das halten, was der Reiseführer verspricht, wird es eine Reise ins Paradies. Und ja, das kann ich vorweg nehmen, für mich wird es eine Reise in das Paradies auf Erden.
Bei meiner Ankunft auf Mahé regnet es in Strömen und ich frage mich kurz, ob ich doch zu viele Sommersachen eingepackt habe. Aber schon beim Verlassen des Flugzeuges merke ich, dass es trotz Regen sommerlich warm ist.
Mein erstes Ziel ist das Beachcomber Hotel St. Anne auf der gleichnamigen Privatinsel. Nach einer ca. 20 minütigen Taxifahrt vom Flughafen erreicht man die Anlegestelle „Jetty St. Anne“. Von dort geht es per Boot auf die von Mahé ca. 5 km entfernte Insel. Das Hotel bietet alles, was man für einen Traumurlaub benötigt. 95 qm große Villen mit privatem Garten, wunderschöne Sandstrände, einen Swimmingpool mit Blick aufs Meer und ein fantastisches Hauptrestaurant. Und nach dem ersten Bad im kristallklaren Wasser, hat man den Alltag auch direkt hinter sich gelassen.
Nach drei sehr erholsamen Tagen geht es zurück auf die Hauptinsel Mahé. Von hier startet meine einwöchige Kreuzfahrt durch die vielfältige Inselwelt der Seychellen. Mein Schiff ist die MY Pegasus, eine kleine Yacht der Reederei Variety Cruises mit Platz für maximal 42 Gäste. Eine Einschiffung im Terminal, wie man es vielleicht von anderen Kreuzfahrten kennt, gibt es hier nicht. Ich werde bei Ankunft direkt freudestrahlend vom Hotelmanager begrüßt und an Bord gebeten. Man zeigt mir meine Kabine und ich bekomme die Information, wann die Seenotrettungsübung beginnt. Die Kabinen sind einfach aber zweckmäßig, da man sich dort wirklich nur zum Schlafen aufhält. Tagsüber gibt es einfach viel zu viel zu entdecken und erleben.
Mein erster Stopp ist Curieuse Island. Die Pegasus liegt auf Reede und wir werden mit einem kleinen Schlauchboot an Land gebracht. Es empfiehlt sich, die Schuhe in die Hand zu nehmen, sonst kann es doch mal nasse Füße geben, wenn man im flachen Wasser aus dem Boot steigt. Die kleine Granitinsel, die auch „île Rouge“ genannt wird, fasziniert mit Ihren Mangrovenwäldern, einer Forschungsstation für Wasserschildkröten, sowie einer großen Population der beliebten Seychellen-Riesenschildkröten. Auch die bekannte Seychellen-Palme „Coco de Mer“ ist auf der Insel beheimatet. Nach einer ca. 1-stündigen Wanderung durch die seychellentypische Flora und Fauna, kommen wir am schönen Strand der Insel an und werden dort bereits von unserer Crew mit einem BBQ und kühlen Getränken erwartet.
Am nächsten Tag besuchen wir vormittags die Insel Cousin, welche durch Ihren Vogelreichtum zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Hier ist z.B. noch der seltene „Seychellenweber“ zu finden. Am Nachmittag geht es dann weiter nach Anse Lazio, einer der schönsten Strände der Seychellen, wie ich finde. Türkis-blaues Wasser, weißer Sandstrand, leuchtend grüne Palmen und bizarre graue Steinformationen machen ihn so charakteristisch.

Nach Erholung am Strand und Erkundung der Tierwelt an Land, wenden wir uns am nächsten Tag der Unterwasserwelt zu und machen einen Schnorchel-Stopp vor der kleinen, unbewohnten Insel Saint-Pierre. Neben dem „Blaustreifen-Doktorfisch“, dem „Diamanten-Junker“ und zahlreichen anderen Fischen, haben wir auch das Glück, eine ausgewachsene Meeres-Schildkröte zu sehen, welche sogar einige Zeit mit uns schwimmt. Für mich ein weiteres Highlight dieser Reise.
Am Abend machen wir an der Pier in Baie St. Anne auf Praslin fest und feiern an Bord einen kreolischen Abend mit Live-Musik und landestypischen Spezialitäten.
Am nächsten Tag bleibt Zeit, die Insel Praslin näher zu Erkunden und im Naturschutzgebiet und UNESCO Weltkulturerbe „Vallée de Mai“ die dort beheimatete „Coco de Mer“ in ihren verschiedenen Wachstumsstufen zu sehen.
Unser nächster Halt ist dann La Digue. Früher war der traditionelle Ochsenkarren das Hauptverkehrsmittel der Insel, mittlerweile sind diese jedoch kaum noch zu finden und größtenteils durch das Fahrrad ersetzt worden. Autos sind nach wie vor eher selten. Nach der Besichtigung eines historischen Siedlerhauses, geht es weiter an den wunderschönen Strand „Anse Source d’Argent“, welcher unter anderem schon in Werbespots der Firmen Bacardi und Rafaello zu sehen war. Ein absolutes Muss für jeden Besucher von La Digue.
Der letzte Tag unserer Kreuzfahrt führt uns nach Moyenne Island, eine kleine Insel, die Teil des St. Anne Marine National Park ist. Die Insel wurde 1962 vom britischen Journalisten Brendon Grimshaw gekauft und mit Hilfe des Einheimischen René Antoine Lafortune wieder aufgeforstet und dadurch 2009 in den Status eines eigenständigen Nationalparks erhoben. Nach dem Tod Grimshaws im Jahre 2012 ist die Insel nicht mehr ständig bewohnt. Durch die artenreiche Flora und Fauna und einen alten Piratenfriedhof, ist sie bei Touristen aber nach wie vor sehr beliebt und auch Schnorchel-Freunde kommen vor der Inselküste auf Ihre Kosten.
Nach der Rückkehr an Bord fahren wir zurück in Richtung Mahé und bleiben über Nacht im Hafen von Victoria. Wir alle sind traurig, dass diese wunderbare Reise so schnell zu Ende ging, aber der letzte Abend wird noch mit einem köstlichen Farewell-Dinner, und anschließender Farewell-Party an Bord zelebriert.
Nach einer letzten Übernachtung an Bord geht es dann leider schon wieder zurück in Richtung Deutschland. Eine unvergessliche Reise, die viel zu schnell zu Ende gegangen ist.
Ich möchte an dieser Stelle ein großes DANKE an die gesamte Crew der Pegasus richten. Alle Passagiere fühlten sich zu jeder Zeit herzlich Willkommen an Bord. Egal ob es um ein spontanes Angeln oder einen Badestopp mitten im Indischen Ozean ging, ein „geht nicht“ haben wir nie gehört. Jedes einzelne Crew-Mitglied hat dazu beigetragen, diese Reise zu einem Erlebnis werden zu lassen. Ihr seid großartig!

Katja Wyludda, April/Mai 2015

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