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Vietnam & Kambodscha - Dezember 2012

Gerade jetzt im Winter ist es eine wunderbare Zeit, um nach Vietnam bzw. Kambodscha zu reisen. Bei mir ging es am 01.12.2012 mittags per Non Stop Flug mit Vietnam Airlines von Frankfurt nach Ho Chi Minh Stadt. Bei der langen Flugstrecke empfiehlt es sich auf jeden Fall die Deluxe Economy Class zu buchen, zumal der Aufpreis auch ganz moderat ist.
Angekommen in Ho Chi Minh Stadt ging es nach einer kurzen Übergangszeit per Flug weiter nach Da Nang. Dort begann dann gleich die erste Hotelführung im Hotel Furama. Hier bekamen wir zur Begrüßung einen Fruchtcocktail aus Drachenfrucht, sehr erfrischend. Zumal wir alle ja noch unsere dicke Winterkleidung trugen und hier jetzt plötzlich sommerliche 30 Grad waren.
Weiter ging es zur Hotelbesichtigung in das Hotel „Vinpearl Da Nang“, welches auch direkt an einem wunderschönen breiten Sandstrand liegt. Hier haben Sie auch die Möglichkeit Villen für bis zu 8 Personen zu buchen, die preislich sogar günstiger sind, als wenn Sie einzelne Doppelzimmer buchen.

Endlich ging es dann zu unserer Unterkunft für die nächsten Tage, das „Fusion Maia“. Durch die 6 Stunden Zeitverschiebung und die lange Anreise waren wir ziemlich müde, aber beim Anblick der tollen Zimmer, waren wir alle schlagartig wieder wach. Jedes Zimmer ist sehr großzügig gestaltet mit einer separaten Sitzecke, großem Badezimmer mit Regendusche und im Boden eingelassener Badewanne. Für viele Damen vielleicht besonders toll, der Fernseher lässt sich drehen, so dass Sie auch von der Badewanne aus das internationale TV Programm genießen können. Eine Kaffee/Tee-Maschine, iPod Station und hübsche Einrichtung vervollständigen die Annehmlichkeiten. Das Beste aber ist, dass jedes Zimmer einen uneinsehbaren Privatpool hat. Weiterhin gehört zum Paket des Hotels, dass Sie als Gast pro Tag 2 Wellness-Anwendungen erhalten. Hier entspannen Sie garantiert!

Am nächsten Tag starteten wir zur Stadttour nach Hoi An, welches ungefähr 30 Minuten vom Hotel entfernt ist. Hier gibt es einiges zu besichtigen: die Japanische Brücke, die mit Laternen geschmückten Bäume, eine Seidenmanufaktur, kleine Geschäfte etc. Per Boot fuhren wir zu einem Bauernmarkt, auf dem neben Obst und Gemüse auch kleine lebende Küken verkauft wurden. Schon interessant zu sehen, was für unterschiedliche Waren angeboten werden.

Unser Mittagessen haben wir dann selbst im Ancient House River gekocht. Gar nicht so einfach, mit Stäbchen Pfannkuchen mit Krabben und Fisch in Bananenblättern zuzubereiten, aber lecker. Apropos Essen, das Mittag und Abendessen während der Reise war immer sehr schmackhaft, allerdings gab es hauptsächlich Fisch und alles grundsätzlich mit viel Knoblauch.
Am Nachmittag haben wir dann wieder diverse Hotels besichtigt, sowie auch am nächsten Tag. Ich werde jetzt nicht alle Hotels beschreiben, da der Bericht dann zu lang werden würde, fragen Sie mich aber gern bei Interesse direkt. Nur soviel, alle Hotels liegen am wunderschönen breiten langen Sandstrand, haben erstklassigen Service, sind sehr hochwertig ausgestattet, führen fantastische Wellness / Spa Center und die Direktoren kommen meist aus der Schweiz, Deutschland oder Südafrika. Nach einer Vietnam-Rundreise gute Möglichkeiten, um zu entspannen.
Einen Ausflug nach „Ba Na“ stand auch noch auf dem Programm. Per Seilbahn ging es zum Berggipfel, um den „lachenden Buddha“ zu besuchen. Dadurch dass es recht neblig und regnerisch war, hatte der Ort etwas Mystisches. Leider wird dort jetzt ein Freizeitpark wie Disneyland gebaut, der die neueste Attraktion werden soll.

Die Hälfte unserer Reise war jetzt um und es ging weiter per Flug nach Siem Reap / Kambodscha. Ich persönlich hatte so gar keine Vorstellungen von diesem Land, aber es hat mich sehr begeistert. Schon die Einreise ist entspannt: 20 US-Dollar, ein Passbild, Fingerabdrücke und Iris-Scan, aufpassen wann der Vorname aufgerufen wird und schon bekommt man seinen Pass mit Visum. In Siem Reap wohnten wir im Hotel Victoria, welches ein wunderschönes Hotel im Kolonialstil ist. Vor allem die Lage des Hotels ist prima, schnell am Zentrum, schnell zu den Ruinen von Angkor Wat.

Siem Reap am Abend ist sehenswert. Es gibt Nachtmärkte wie in Thailand mit T-Shirts, Pashminas und jeglichen Souvenirkitsch. Handeln ist ein Muß! Anschließend vielleicht ein Bier in der „Beer Street“? Erinnert doch sehr stark an den Ballermann auf Mallorca. Zurück zum Hotel sollten Sie mit einem Tuk Tuk für ca. 2 Dollar fahren, da sich nachts auf den Straßen doch einiges Getier, wie Kakerlaken tümmelt.
Übrigens ist es nicht notwendig Geld der Landeswährung zu beschaffen. Es wird alles in US-Dollar berechnet und meistens bekommt man sogar Dollar als Wechselgeld zurück. Kostenloses Internet (WLAN) gibt es überall, so dass Sie immer „online“ sein können.
Angkor Wat, was kann ich hier erzählen. Man muss es erlebt haben! Diese beeindruckenden Khmer-Ruinen sind sagenhaft. Selbst wenn Sie mit dem 3 Tage-Pass für 40 US-Dollar die gesamte Zeit dort sind, haben Sie noch nicht alles gesehen. Diese Weite, diese Größe, diese Kunstwerke, absolut fantastisch! Trotz der enormen Wärme und hohen Luftfeuchtigkeit wollten wir alle möglichst lange bleiben.
Die letzten Stunden vor dem Heimflug machten wir dann noch einen Ausflug zum „Tonle Sap Lake“. Hier leben Boatpeople aus Vietnam, die sich so eine eigene Gemeinde geschaffen haben. Schon interessant wie auf kleinstem Bootsraum das gesamte Leben stattfindet. Boot an Boot ist so ein Städtchen entstanden, das in der Regenzeit bei Überflutung weiterzieht. Die Menschen dort sind sehr arm, erstaunlicherweise sahen wir aber viele Leute mit Smartphones und sogar iPads.

Der Rückflug war dann leider nicht so angenehm. Durch viele unglückliche Umstände bin ich dann einen Tag später als geplant in Deutschland angekommen. Es war aber eine faszinierende Reise und ich bin sicher, dass ich irgendwann, zumindest nach Kambodscha, wieder reisen werde!

 

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