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Splendour of the Seas / Mittelmeer - November 2010

Splendour of the Seas, Östliches Mittelmeer, 06.-13.11.2010,

Der etwas andere Reisebericht

 

Wie könnte man die Qualität einer Kreuzfahrt optimal beschreiben? Am Besten aus der Sicht eines Kunden der soeben gut erholt von Bord geht…


Reise- Reporter: Guten Tag! Haben Sie Zeit mir einige Fragen zu Ihrer Kreuzfahrt zu beantworten? Die Leser unseres Reise- Blatts sind immer sehr an Reiseberichten interessiert.

Kreuzfahrer: Gerne!

Reise- Reporter: Eine, für unsere Leser immer sehr interessante Frage ist: Wie war Ihre Anreise? Wie ist der Transfer verlaufen?

Kreuzfahrer: Die Flüge habe ich separat in meinem Reisebüro gebucht. Es lohnt sich immer die Preise zu vergleichen! Obwohl die Flüge nicht über die Reederei gebucht wurden, war es kein Problem die Transferleistungen über Royal Caribbean in Anspruch zu nehmen. Mein Reisebüro hat die Ankunftszeit meines Fluges weitergeleitet, so dass die freundlichen Mitarbeiter der Reederei mich nach der Gepäckausgabe am Flughafen herzlich in Empfang genommen und mich zu dem Transferbus begleitet haben. Meine Einschiffung war, wie auch meine heutige Ankunft, in Venedig. Der Transfer vom Flughafen zum Schiff hat lediglich eine knappe halbe Stunde in Anspruch genommen.

Reise- Reporter: Sie haben bereits das Stichwort zu meiner nächsten Frage gegeben - die Einschiffung. Wie beurteilen Sie den Ablauf, Wartezeiten und vor allem die Organisation?

Kreuzfahrer: Ich muss sagen hervorragend! Nachdem wir am Pier angekommen sind, mussten wir uns nicht lange mit unserem Gepäck aufhalten, da dieses bereits am Flughafen durch das Personal abgenommen wurde. Der Bus hielt direkt am Cruise - Terminal, so dass wir nach wenigen Schritten am Check-In-Bereich standen. Die Anzahl der Mitarbeiter war ausreichend, um selbst die Ankunft einer großen Anzahl von Passagieren schnell abzufertigen. Da wir vor der Reise im sogenannten „Online-Check-In“ im Internet unsere Passdaten bereits übermittelt hatten, verlief die Einschiffung sehr zügig. Unsere Bordkarten bekamen wir umgehend ausgehändigt und nach einer letzten Zollkontrolle waren wir endlich an Bord der „Splendour of the Seas“!

Reise- Reporter: Sicherlich durfte das obligatorische Foto bei Ihrer Ankunft an Bord nicht fehlen?

Kreuzfahrer: Nein natürlich nicht! Auch wenn die Qualität zu wünschen übrig lässt (lacht),
aber schließlich dient es zur Identifikation und natürlich der Sicherheit aller Passagiere!

Reise- Reporter: So wie die Seenot- Rettungsübung?

Kreuzfahrer: Genau wie die! Circa eine Stunde bevor das Schiff abgelegt hat, wurden die Passagiere per Lautsprecher vom Kapitän über den Verlauf dieser Übung informiert. Da ich nicht so gut Englisch kann, hatte ich am Anfang Bedenken, dass eine Kreuzfahrt auf einem englischsprachigen Schiff das Richtige für mich ist, doch war ich mehr als positiv überrascht, als alle Durchsagen unter anderem auch auf Deutsch wiederholt wurden. Außerdem gibt es im Bord-Fernsehen ein bestimmtes Programm, auf dem alle wichtigen Informationen ebenfalls auf Deutsch angesprochen werden.

Reise- Reporter: Ein Schiff mit internationalem Publikum also?

Kreuzfahrer: Im Prinzip war die ganze Welt vertreten- vom Passagier bis hin zum Crew- Mitglied - buntgemischte Nationalitäten. Und mir hat es wirklich gefallen! Allein durch diese Internationalität entsteht an Bord eine ganz besondere Atmosphäre. die Menschen sind sehr offen, man kommt schneller ins Gespräch und auch am Abend lernt man zum Beispiel in der „Viking Crown Lounge“, der Disco des Schiffes, den einen oder anderen neuen Tanzschritt kennen. Wer jetzt denkt, dass die Internationalität im Servicebereich nichts Gutes bedeutet - besonders für die Kommunikation, der irrt! Der Service war ausgezeichnet. Die englischsprachigen Mitarbeiter sind zu jeder Tages- und auch Nachtzeit sehr freundlich und bemüht. Während des Abendessens, welches in zwei Sitzungen eingenommen wird, haben sie an ihrem festen Tisch einen festen Kellner, der am Ende der Kreuzfahrt die individuellen Wünsche aus dem „FF“ beherrscht. Ich brauchte bereits am zweiten Abend nicht mehr extra erwähnen, dass ich gerne Wasser ohne Eis zum Essen trinke. Einfach fabelhaft! Die umfangreiche Menu-Karte bekommt man übrigens auch auf Deutsch!

Reise-Reporter: Und wie hat es geschmeckt?

Kreuzfahrer: Sehr gut! Das Frühstücks - Buffet im Windjammercafé war mehr als reichhaltig. Es war an alles gedacht. Diejenigen, die nicht so gerne am Buffet stehen, können sich bereits morgens à la carte im Hauptrestaurant „Kings & I“ verwöhnen lassen, genau wie mittags und abends. Wir bevorzugten es, gerade morgens, auf dem Lido-Deck im Freien den Tag zu starten.

Reise-Reporter: Nach diesem, wie es sich anhört doch sehr gelungenen Start in den Tag, wie haben Sie dessen weiteren Verlauf gestaltet?

Kreuzfahrer: Es gibt zum einen so viele Möglichkeiten an Bord, zum anderen ja auch die Landausflüge. Wir hatten eine traumhafte Route! Venedig, Split, Korfu, Athen, Mykonos und Katakolon präsentierten sich auch noch im November bei herrlichem Sonnenschein. Die Landausflüge konnten im Vorfeld bereits im Internet gebucht werden. Für Kurzentschlossene gab es an Bord dann noch den Weg zum „Excursion Desk“. In Split lag das Schiff auf Reede, so dass alle Passagiere mit Tender-Booten an Land gebracht wurden. Zur besseren Abwicklung gab es am Abend zuvor die Tickets an der Rezeption ausgehändigt. Wer lieber an Bord blieb, der konnte sich zum Beispiel im SPA verwöhnen lassen, oder für ganz Waghalsige ging es an die Kletterwand. Der Mini-Golf-Platz war ebenfalls gut besucht. Für die Kinder an Bord war auch gesorgt. Der Mini-Club bietet ein umfangreiches Programm für alle Alterklassen. Besonders gelungen fand ich die Abendunterhaltung. Den zwei Tischzeiten im Hauptrestaurant angepasst, gab es zwei Vorstellungen im „MasqueradeTheater“, in denen stets ein wundervolles Programm geboten wurde. Auch im Atrium gab es abends entweder Live-Musik oder man konnte spontan an einem Salsa-Kurs teilnehmen.

Reise-Reporter: Wie hat Ihnen die Ausstattung Ihrer Kabine gefallen? Und wie schätzen Sie die Größe des Schiffes ein? Besonders in Bezug auf die Anzahl der Passagiere?

Kreuzfahrer: Die „Splendour of the Seas“ gehört, neben fünf weiteren Schiffen, der „Vision Klasse“ an und verfügt über Innen-, Außen- und Balkonkabinen, sowie eine Vielzahl von Suiten- Kategorien. Wir haben eine Innenkabine mit einer Fläche von 14m² bewohnt. Diese Größe war vollkommen ausreichend. Da die letzte Renovierung im Jahre 2001 stattfand, fehlen der Kabine zwar moderne Einrichtungsgegenstände, wie z. B. Flatscreen, doch mangelt es in keiner Weise an Sauberkeit und Gemütlichkeit. Unser Kabinen-Stuart war jederzeit mehr als bemüht uns einen angenehmen Aufenthalt an Bord zu gewährleisten. Im April 2011 geht die „Splendour of the Seas“ übrigens zu Renovierungsarbeiten in die Werft, so dass sie bald ebenfalls mit neuem Interieur glänzen kann.
Während der gesamten Reise an Bord der „Splendour of the Seas“, die mit rund 2070 Passagieren ausgebucht war, konnte ich zu keiner Zeit behaupten, dass das Schiff überfüllt war und man zum Beispiel auf dem Sonnendeck um seinen Platz kämpfen musste. Selbst an dem Seetag verlief sich diese doch recht große Anzahl von Menschen und es gab viele ruhige Plätze, an denen man sich jederzeit zurückziehen konnte.

Reise- Reporter: Wie ist Ihr Fazit?

Kreuzfahrer: Der Slogan von Royal Caribbean lautet „The Nation of why not“. Und ich kann dazu nur sagen „Warum nicht mal eine Kreuzfahrt mit dieser Reederei machen und Schiffe erleben, dessen Protagonisten in Form der Crew und auch der Verantwortlichen an Land genau dieses Motto mehr als verinnerlicht haben. Nichts ist hier unmöglich und das kommt den wichtigsten Menschen an Bord zu Gute- nämlich dem Gast!

 

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