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Rundreise Colorado & Utah

Auf Einladung der Willy Scharnow Stiftung flog ich Ende August für eine Woche in die USA; genauer gesagt in die Bundesstaaten Colorado & Utah.

Erstes Ziel unserer Rundreise war Denver, Colorado. Die Stadt liegt genau 1 Meile über dem Meeresspiegelund wird deshalb auch Mile High City genannt.

Unser Übernachtungshotel war das The Curtis, ein zentral gelegenes Stadthotel von dem aus man einfach und zu Fuss viele Sehenswürdigleiten Denvers erreichen kann.

• Unser Stadtrundgang am nächsten Tag führte uns u.a. am Larimaer Suare vorbei, Denvers urbaner Shopping und Ausgehdistrict. LoDo (lower downtown) wartet mit schön renovierten Backsteinhäusern auf, in denen sich kleine Läden und lokale Bier-Brauereien / Pubs angesiedelt haben.
Ein kurze Besuch der Union Station (www.unionstationdenver.com) lohnt sich – der alte Bahnhof wurde liebevoll restauriert und beherbergt einige Cafés und Geschäfte und lädt durch seine schöne Atmosphäre zum Verweilen ein. Eine Zugverbindung vom Flughafen bringt die Besucher Denvers für grade mal USD9.- hierher ins Herz der Stadt.
Der Wilden Westen ist noch immer präsent in Denver – man ist stolz auf seine Vergangenheit und über die Geschichte der Siedler und Ureinwohner kann man u.a. History Colorad Center (www.historycolorado.com) viel lernen. Generell sind Denvers Museen interessant und kurzweilig gestaltet. Viele Museen laden durch interaktive „Installationen“ zum Mitmachen ein; etwas was auch einen Museumsbesuch für Familien mit Kindern interessant macht. Einige bieten sogar auf Kinder zugeschnittene Rundgänge an.
Diejenigen, die sich für Cowboys und Ihre Geschichte, vor allem aber deren Kleidung interessieren, ist ein Besuch bei Rockmount Ranch Wear (www.rockmount.com) empfohlen – die Auswahl ist riesig und authentisch.


Das nächste Ziel unserer Reise war Snowmass in den Rocky Mountains. Der schönste Weg in den Nachbarort des berühmten Aspen, führt über den Independence Pass. Während der Fahrt genießt man dort eine herrliche Aussicht auf die Berge und die Natur.

Nachdem wir uns bei einem Cowboydinner am Lagerfeuer gestärkt hatten, verbachten wir eine erholsame Nacht im Westin Snowmass. Während man im Winter von dort aus direkt in den Skizirkus einsteigen kann (die Pisten und Skilifte führen direkt am Hotel vorbei), fuhren wir bei den sommerlichen Temperaturen von hier aus am nächsten Morgen zur Maroon Bells Wilderness Area (https://www.stayaspensnowmass.com/activities/visit-maroon-bells), einer sehenswerten Bergformation, die man in ca. 20min Fahrt leicht erreicht.
Die wunderschöne Landschaft lädt zum Wandern und entspannen ein – allerdings sollte man sich vor den freilebenden Bären in Acht nehmen.

 

Unser Programm führte uns als nächstes ins gut 300km entfernte Grand Junction.
Durch die Lage am Colorado River und fast 170 Sonnentage pro Jahr eignet sich die
Gegend hervorragend zum Wein- und Obstanbau.
Viele kleine Weingüter und Obstplantagen laden zum Besuch und Einkauf ein.
Die Mainstreet ist gesäumt mit Boutiquen, kleinen Restaurants und Bars und lockt die Besucher ins Stadtzentrum – hier kann man den Tag wunderbar ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen fuhren wir zum National Monument (http://www.nps.gov/colm/index.htm)
dass man mit dem Auto in gut 20Minuten erreicht. Hier kann man spazieren gehen, sich im Visitor Center über die Entstehungsgeschichte informieren. Park- Ranger stehen dem interessierten Besucher jederzeit für Fragen zur Verfügung. Ein Besuch lohnt sich – denn der Anblick Jahrtausend alter Gesteinsformationen ( z.B. Praying Hands, The Island und Kissing Couple) ist überwältigend!

Um unser Tagesziel, die Stadt Moab im Bundesstaat Utah, noch vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen, hieß es bald Abschied nehmen. Zwei bis drei Stunden benötigt man bei entsprechend guter Verkehrslage, um nach Moab zu gelangen. Die Landschaft, die zunächst kilometerlang grau, trist und öd aussieht, ändert sich überraschenderweise, wenn man ab Cisco den Weg entlang des Colorado Rivers nimmt. Rot glühen die Felsen in der Abendsonne und die Ausmaße der großen, teilweise freistehenden Berge sind sehr beeindruckend.

Moab selbst, eine kleine Stadt mit grade mal etwas mehr als 5000 Einwohnern, ist der Ausgangspunkt für Tagestouren zum Arches Nationalpark (www.nps.gov/arch) und dem Canyonlands National Park (www.nps.gov/cany) - und beide sind absolut sehenswert.

Da die Tagestemperatur in der Wüstengegend um Moab im August bei ca. 35-40 Grad Celsius liegt, lohnt es sich, den Wecker sehr (!) früh zu stellen und die Ausflüge bereits in der Morgendämmerung zu beginnen!

Unsere Wanderung zum Delicate Arch (http://utah.com/arches-national-park/delicate-arch)
begann deshalb am nächsten Morgen bereits gegen 7 Uhr und schon während des Aufstiegs machte sich die aufgehende Sonne deutlich bemerkbar.
Ausreichend Trinkwasser, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und gutes Schuhwerk sind hier Pflicht. Der Wanderweg zum Delicate Arch führt auf ca. 2 Meilen Länge über teilweise unbefestigte Wege und es geht auch steil bergauf. (leider eignet sich dieser Ausflug deshalb nicht für Rollstuhlfahrer und Menschen, die nicht gut zu Fuss sind)

Aber der grandiose Anblick ist alle Mühen wert!

Auch im Arches Nationalpark lohnt sich ein Besuch im Visitor Center, denn neben dem Delicate Arch gibt es viele weitere interessante Sehenswürdigkeiten wie z.B. den Balanced Rock (https://en.wikipedia.org/wiki/Balanced_Rock)

 

Bevor wir Moab Richtung Salt Lake City verließen, stand noch der Besuch des Canyonlands Nationalpark auf dem Programm (www.nps.gov/cany)


Besonders sehenswert sind hier die Mesa Arch und die dahinterliegende Canyonlandschaft.


Letzter Stopp unserer Reise war Salt Lake City, die Hauptstadt des Staates Utah.
Die Stadt wurde 1847 mitten in der Wüste von Pionieren gegründet, die vor religiöser Verfolgung in ihren Heimatländern geflohen waren.
Noch heute ist Salt Lake City der Hauptsitz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, den meisten besser bekannt als Mormonen. Jährlich besuchen ca. 3-5 Mio. Besucher diesen religiösen Platz des Mormonentums (http://www.visitsaltlake.com/things-to-do/featured/temple-square/)
Temple Square, auf dem nicht nur das Wohnhaus des Gründungsvater, Joseph Smith, sondern auch das Joseph Smiths Memorial Building sowie der Tabernakel steht, ist das Zentrum im Stadtzentrum. Der weltberühmte Tabernal Chor (http://www.mormontabernaclechoir.org/) ist hier ebenso beheimatet, wie das Family Search Center (http://www.templesquare.com/explore/family-history-library/), in dem jeder Besucher – ungeachtet seiner Religionszugehörigkeit - nach Vorfahren suchen kann, die in die USA ausgewandert sind.
Kostenlose Führungen in Temple Square werden in über 40 Sprachen angeboten.
Leider war es uns nicht möglich, den Tabernacle Chor einmal live zu hören, aber ein Besuch in Temple Square lohnt sich in jedem Fall.
Abschließend haben wir noch eine Stadtrundfahrt unternommen, um einen besseren Gesamteindruck der Millionenstadt zu bekommen.
Ein Ausflug zum berühmten Salzsee, dem die Stadt seinen Namen verdankt, war leider bei der kurzen Aufenthaltsdauer nicht mehr möglich, aber wäre ja ein weiterer Grund noch einmal vorbeizuschauen.
Gerne würde ich auch noch die anderen Nationalparks Utahs kennenlernen – und hoffe, dass ich bald dazu Gelegenheit bekommen werde

von:

Aline Herfurth

Reisebüro Ibero International
aline.herfurth@ibero.com
 

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