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Papua Neuguinea – Rundreise und Kanufestival in Alotau

Kanufestival in Alotau
Papua Neuguinea ist ein Land voller Gegensätze, wilder landschaftlicher Schönheit und kultureller Einzigartigkeit. Hochgebirge, fruchtbare Täler und üppige Regenwälder sind Heimat einer faszinierenden Flora und Fauna. In keinem anderen Land findet man mehr Orchideenarten oder bunte Paradiesvögel als in Papua-Neuguinea. Viele Stämme leben noch heute wie in der Steinzeit und haben sich ihre Traditionen und Gebräuche bis heute bewahrt. Mehr als 700 verschiedene Sprachen werden landesweit gesprochen, das Kunsthandwerk - besonders Schnitz- und Korbflechtarbeiten, sind auch außerhalb des Landes sehr beliebt.
 
Unsere 12-tägige Gruppenreise, angeboten von der "Papua New Guinea Tourism" führte von Port Moresby mit Bus und Boot nach Loloata Island, weiter mit dem Flugzeug nach Madang und in das südliche Hochland nach Tari. Von dort erfolgte der Weiterflug ins zentrale Hochland Mount Hagen. Letzte Station war Alotau und das traditionellen Kanu & Kundu Festival teilnehmen konnten.
 

Zugegeben: Nach Papua Neuguinea reist man nicht mal ebenso. Die Anreise hat es in sich und preiswert ist sie auch nicht. Das Reisen durchs Land hält auch einige Strapazen parat, denn die Infrastruktur ist schlecht. Aber einmal angekommen, wird Sie dieses Land in seinen Bann ziehen. Wenn Sie das "Kanu & Kundu Festival" miterleben möchten, müssen Sie Ihre Reise für Ende Oktober, Anfang November planen. Alljährlich am ersten November-Wochenende findet dieses Spektakel statt. Papua Neuguinea ist natürlich auch das Traumziel für Taucher und diesen Traum hatte ich mir bei anderer Gelegenheit erfüllt. Lesen Sie hier mehr über meine Erlebnisse. Durch meine guten Kontakte zum Fremdenverkehrsamt der "Papua New Guinea Tourism" und meine eigenen Reiserfahrungen, bin ich Ihr Ansprechpartner für Reisen nach Papua Neuguinea.

Ihr Walter Naber     

 

Loloata Island

Nach einem knapp 7-stündigen Flug von Singapur landen wir am frühen Morgen in Port Moresby. Gleich geht es mit dem Bus und einem kurzen Bootstransfer hinüber nach Loloata Island, eine kleine Insel, die direkt vor der Hauptstadt liegt. Wir checken im "Loloata Island Resort" ein, eine hübsche Anlage mit einzelnen Bungalows, die direkt am Wasser auf Stelzen gebaut sind. Zu jeder Wohneinheit gehört eine kleine Veranda, von der man die bezaubernden Sonnenuntergänge beobachten kann. Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet mit eigenem Bad und Aircondition/Deckenventilator. Nach dem Frühstück rüsten wir uns für einen Schnorchelausflug, als leidenschaftlicher Taucher habe ich die Gelegenheit genutzt, einen unvergesslichen Tauchgang zu erleben. Im kristallklaren Wasser entdecken wir wunderschöne, unberührte Korallenriffe und farbenprächtige Fische. Auch Graue Riffhaie, Rhinopias (Fetzenskorpionfisch) und die winzigen Pygmy Seahorses kann man hier mit etwas Glück sehen. Ebenso können in dieser Region viele Schiffs- oder Flugzeugwracks betaucht werden. Den Abend lassen wir beim Dinner-Buffet ausklingen. Zum Abschluß führt eine Tanzgruppe aus dem Nachbardorf eine traditionelle Sing-Sing Show für uns auf.

 

Madang

Am nächsten Tag heißt es früh aufstehen und wir fliegen nach Madang, einem malerischen Küstenort an der Bismarck See. Während des Fluges können wir viele kleine Bergdörfer entdecken. Gegen Mittag checken wir im "Madang Resort Hotel" ein, das in der Nähe des schönen Hafens von Madang liegt. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf kleine, tropische Pazifikinseln, Strände, Lagunen und auf die Vulkaninsel Karkar. Das Hotel zählt zur gehobenen Mittelklasse, alle Zimmer sind mit Klimaanlage ausgestattet, neben einem Tennisplatz und Swimmingpool verfügt es sogar über einen 9-Loch-Golfplatz. Abends bietet das Resort Unterhaltungsprogramme mit lokalen Musik- und Tanzgruppen. Am Nachmittag steht wieder ein Bootsausflug auf dem Programm, der zunächst in den Hafen und anschließend auf die kleinen Inseln Krangket und Pig führt. Auch hier können wir beim Schnorcheln oder Tauchen die faszinierende Unterwasserwelt erforschen. Nach dem Frühstück beginnt eine Ganztagestour, die über die Küstenstrasse entlang des Meeres Richtung Nordwesten führt. Wir besuchen einige kleine Dörfer, wo uns die Einheimischen ihre traditionellen Bräuche und Lebensweisen zeigen. In dem Dorf Bilbil besichtigen wir auch eine Obstplantage, bewundern die handgefertigten Töpfereiprodukte und werden mit einer Sing-Sing Aufführung freundlich verabschiedet.

 

Tari

Über Port Moresby fliegen wir heute hinauf in das südliche Hochland nach Tari, wo wir am späten Vormittag ankommen. Der Transfer erfolgt zur "Ambua Lodge", die auf etwa 2000m Höhe sehr malerisch gelegen ist und einen einzigartigen Panoramablick auf das Tari-Tal bietet. Die Bungalows wurden an die traditionelle Bauweise des Hochlandes angepasst, sie sind sehr geräumig, haben jeweils eigene Badezimmer, verfügen über ein Panoramafenster und für die kühlen Hochland-Nächte werden elektrische Heizdecken bereitgestellt. Am Nachmittag unternehmen wir eine kleine Exkursion in den tropischen Dschungel, unser erfahrener Guide erklärt Flora und Fauna des Regenwaldes. Über eine Holzhängebrücke gelangen wir zu einem tosenden Wasserfall. Leider ist das Wasser zum Baden zu kalt. Am nächsten Tag besuchen wir einige Dörfer und Felder der Hulis, einer der größten ethnischen Gruppe Papua Neuguineas, die 1935 von den ersten Weißen "entdeckt" wurden. Hier bekommen wir einen Einblick in die Lebensweise der Hochlandbewohner. Die Hulis sind ein Stamm von Kriegern und Farmern. Sie zählen zu den weltweit intaktesten und farbenfrohsten Kulturen, die Traditionen haben bis heute überlebt. Die farbenfrohe Gesichtsbemalung der Hulis ist weltberühmt. Männer und Frauen leben strikt getrennt in ihren eigenen Häusern, Männer dürfen mehrere Frauen haben, die gegen Schweine eingetauscht werden. Wir besuchen später noch das kleine "Kloster", in der sich die jungen Huli-Männer auf ihre Initiation, also auf das Erwachsenenleben vorbereiten. Während dieser Zeit lassen sie ihre Haare zur Herstellung einer Perücke wachsen, die im späteren kulturellen Leben eine wichtige Rolle spielt.

 

Mount Hagen

Nach dem Frühstück erfolgt ein kurzer Flug von Tari ins zentrale Hochland nach Mount Hagen und der Transfer zur "Rondon Ridge Lodge". Die Lodge liegt auf 2.100m Höhe, etwas außerhalb von Mount Hagen auf dem Berg Kum. Der Ausblick auf Mount Hagen und die umliegenden Berge und Mt. Giluwe, den zweithöchsten Berg Papua Neuguineas ist atemberaubend. Die kleine Lodge verfügt nur über 12 Zimmer, die jeweils mit Badezimmer, Heizdecken und einer Panoramaterrasse ausgestattet sind. In der Hauptlodge gibt es eine Lounge, eine Bar, ein Restaurant und eine gemütliche Feuerstelle. Am Nachmittag erkunden wir die Umgebung zu Fuß und lassen den Tag beim Abendbuffet oder am offenen Feuer ausklingen. Nachdem wir uns mit einem reichhaltigen Frühstück gestärkt haben, ist eine Busfahrt an den Kubor Ranges und an Tee- und Kaffeeplantagen vorbei durch die Chimbu-Provinz geplant. Sie ist die kleinste, aber am dichtesten besiedelte von den fünf Hochlandprovinzen. Hier gibt es besonders viele landschaftliche Höhepunkte und Kontraste zu sehen: Hochgebirge, reiche Waldbestände und malerische Täler, tiefe Schluchten und wilde Gebirgsflüsse. Am Nachmittag besuchen wir die legendären Mudmen. Wir nehmen teil an den traditionellen Gebräuchen und Tänzen. Die Mudmen führen ihre Tänze mit selbst gefertigten Masken auf und gebärden sich dabei sehr beängstigend - ein einmaliges Schauspiel. Zum Abschluss dürfen wir selbst auch mal in die Masken schlüpfen und zeigen, welche tänzerischen Fähigkeiten in uns schlummern. Heute steht eine Rundfahrt durch Mount Hagen auf dem Programm und anschließend eine Fahrt durch das liebliche Wahgi Tal. Abschließend besuchen wir ein "cultural village", wo wir einen guten Eindruck in die verschiedenen Kulturstufen der Einheimischen bekommen. Auch die Kinder demonstrieren verschiedene Rituale, z.B. eine Beerdigungszeremonie.

 

Alotau

Am frühen Morgen fliegen wir nach Alotau, dort hat bereits das traditionelle Kanu & Kundu Festival begonnen. Das ist eine sehr eindrucksvolle Darbietung, wenn sich Hunderte von geschmückten Kriegern mit ihren Kanus zum Kampf rüsten. Dieses Festival der Kulturen und Traditionen endet mit einem Kanu-Rennen, an dem Einwohner aus dem ganzen Land teilnehmen. Beim abschließenden Fest werden Geschenke (Schweine und andere Haustiere) überbracht und Tänze vorgeführt. Am nächsten Morgen steht ein Halbtagesausflug auf dem Programm. Wir fahren entlang der Küste, durch Dörfer und den tropischen Dschungel zum East Cape, dem östlichsten Punkt des Festlandes. Wir besuchen ein einheimisches Dorf, das direkt am Meer liegt. Das Mittagessen genießen wir im Tawali Tauchresort. Die luxuriöse Anlage wurde mitten im Regenwald auf einer Klippe am Meer erbaut und ist nur mit dem Boot zu erreichen. Die Aussicht von der Terrasse ist atemberaubend, besonders abends zum Sonnenuntergang. Hier kann man Natur pur genießen und hervorragend Tauchen. Am Nachmittag findet die Siegerehrung für das Kanurennen und der Outrigger-Segelboote statt. Hier tauschen die einzelnen Mannschaften Geschenke aus, wie z.B. Schweine, Bananenstauden, Yamwurzeln und andere Gaben. Die Stimmung wird mit Sing-Sing Tänzen und Trommelklängen angeheizt.

 

Port Moresby

Am Morgen fliegen wir wieder nach Port Moresby zurück. Nach dem Frühstück erkunden wir bei einer geführten Stadtrundfahrt die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Wir besuchen den Botanischen Garten mit den zahlreichen Orchideenarten, das eindrucksvolle Parlamentsgebäude und eine Markthalle mit Skulpturen, Schnitzereien und Masken aus allen Regionen von Papua Neuguinea. Nun heißt es langsam Abschied nehmen, schnell noch im Stadthotel erfrischen und umziehen, dann steht schon der Transfer zum International Airport bereit und gegen Abend fliegen wir zurück nach Singapur. Unsere Reise ist zu Ende, aber die Eindrücke von der einzigartigen Landschaft und den traditionellen Lebensweisen der verschiedenen Stämme und Kulturen bleiben unvergessen.

von:

Walter Naber

Fides Reisen
Tel:
030 - 39 99 50 - 20
wnaber@fides-reisen.de
 

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