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Oh wie schön ist Panama - Sept/Okt 2011

Oh wie schön ist Panama - Sept/Okt 2011 

Oh wie schön ist Panama! Nach einer gefühlten Ewigkeit landen wir endlich am Flughafen von Panama. Welch eine drückende Hitze. Innerhalb eines Tages habe ich mich von einer Klimaanlagen-Ablehnerin zum absoluten Fan entwickelt.

Panama Stadt ist erstaunlich. Ewig hohe Wolkenkratzer zieren das Bild der Hauptstadt. Damit hätte ich nicht gerechnet. Während unserer frühmorgendlichen Stadtrundfahrt fahren wir zwischen den riesigen Hochhäusern immer wieder an Siedlungen und Häuserblöcken vorbei, die noch das alte Panama erkennen lassen.

Aber kaum an unserem Hotel angekommen, komme zumindest ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das 5-Sterne RIU Plaza Hotel im Herzen der Stadt ragt mit weit mehr als 30 Etagen in den Himmel hinauf. Die stylische Lobby lockt mit glitzernden Leuchten und hohen Wänden. Unser Zimmer im 22. Stock mit Blick auf die Stadt und dem dahinter liegenden Wasser lässt keine Wünsche offen. Ein besonderes Geschenk: bei RIU Plaza ist die Minibar inkludiert.

Den Nachmittag nutzen meine Zimmernachbarin und ich, um uns ganz abenteuerlich per Taxi (andere Länder, andere Taxirituale) zum großen Kunsthandwerksmarkt fahren zu lassen. Hier werden Souvenirs geshoppt und ein wenig gestöbert. Nachdem wir auf der Hinfahrt herausbekommen haben, dass man auch ein Taxi anhalten kann, obwohl bereits an Passagier drin sitzt, kommen wir auch recht fix wieder am Hotel an.

Das koloniale Stadtviertel Panamas könnte sich nicht stärker von dem von Panama Stadt unterscheiden, das wir bisher gesehen haben. Auch wenn hier viel restauriert wird, weht hier noch der Charme der Spanischen Kolonialzeit. Die einst bunten Häuserfassaden sind ein wenig verblasst und man muss jeden Schritt mit Bedacht wählen, um nicht in eines der vielen Löcher im Boden zu rutschen. Nichts desto trotz ist ein Spaziergang durch diese Gegend ein Muss, denn es zeugt von der Vielseitigkeit die Panama zu bieten hat.

Diese Vielseitigkeit haben wir am dritten Tag hautnah zu spüren bekommen. Es ging ab in den Regenwald um dort in der Burbaya Jungel Lodge die Nacht zu verbringen. Etwas Großartigeres habe ich bisher noch nicht erlebt! Die Lodge bestand aus einem Haupthaus mit Veranda, großem Tisch und Stühlen (wobei keiner zu dem anderen passte), einer Holzbank und Hängematten. Die etwa sechs bis sieben Lodges, in denen wir übernachten durften, waren wie folgt eingerichtet. Es gab zwei Betten, eine separate Toilette und eine Dusche mit fließend (kaltem) Wasser, wir hatten vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Strom gab es, aber nur von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Es war herrlich! Diese Geräusche, die Gerüche und am allertollsten war das Licht kurz vor der Morgendämmerung – einfach nur magisch.

Auch der nächste Tag war ein Highlight. Wir unternahmen eine Jungel Boat Tour auf dem Gatun See. Dieser gehört zum Panama Kanal und während der rasanten Fahrt kreuzten wir einige ziemlich große Frachtschiffe. Und das mitten auf einem See, umgeben von Regenwald. Ziel der Bootstour war das Hausboot unseres Kapitäns. Dort lebt er und empfängt ab und an Gäste, um denen sein wunderbares Zuhause zu zeigen. Um dem Element Wasser treu zu bleiben starteten wir nach dem Mittagessen eine Kajaktour durch die schmalen Seitenarme des Sees. Unser Weg führte uns zu einem idyllischen Wasserfall. Die Waghalsigen unter uns machten sich sofort auf, die Steine seitlich des Wasserfalls hinaufzuklettern um sich dann, unter der fachlichen Anweisung des Kapitäns, von dort oben in den See hinab zu stürzen. Ich sprang gleich zweimal – der weite Weg sollte sich ja auch gelohnt haben.

Am späteren Nachmittag erreichten wir das meiner Meinung nach fantastischste Hotel unserer Reise: das Gamboa Rainforest Resort. Eine riesige Fensterfront erlaubt einen weiten Blick über den Rio Chagres und die kleine innen gelegene Gartenanlage plätschert beruhigend vor sich hin. Nachdem wir unser Zimmer betraten und ich die Hängematte auf dem Balkon entdeckte war es vollends um mich geschehen. Hier eine Woche Urlaub machen und ich bin glücklich..

Damit wir den Panama Kanal noch einmal in seiner vollen Pracht genießen konnten, machten wir eine Zugfahrt entlang des Kanals, vom Pazifik in Richtung Atlantik. Diese Zugverbindung war notwendig, um den Kanal überhaupt bauen zu können. Und nun bietet sie eine beliebte Tour für Touristen und Einheimische. In Colon angekommen entdeckte ich noch am Bahnhof endlich einen Hamburg Süd Container. Ich wusste es, wir sind überall!

Colon selber ist die zweitgrößte Stadt des Landes und bekannt durch ihre Freihandelszone, touristisch aber sonst höchstens als Kreuzfahrthafen interessant. Der Panama Kanal hat mich tief beeindruckt. Bisher hatte ich nicht verstanden, warum er so toll sein soll. In meiner Vorstellung handelt es sich bei einem Kanal um jede Menge Wasser mit Beton drum herum. So sehr kann man sich täuschen. Der Kanal besteht zum größten Teil aus dem Lake Gatun. Dieser riesige See zieht sich quer durch das Land und teilt Panama in zwei Hälften. Umgeben ist der Kanal zu bestimmt mehr als 80 Prozent der Fläche von Regenwald. Dann gibt es natürlich die mächtigen Schleusen, die die Schiffe entweder anheben oder absenken, je nachdem in welche Richtung es geht. Auch ein Spektakel, aber mich persönlich fasziniert die Mischung aus Natur und Riesenschiffen mehr. Die letzten beiden Nächte verbrachten wir in zwei verschiedenen Strandresorts. Denn natürlich hat Panama auch viel Küste zu bieten. Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich diese nicht unbedingt zu den Stärken des Landes zählen würde. Nichts desto trotz kann man sich hier nach einer spannenden und vielseitigen Rundreise wunderbar erholen und die vielen Eindrücke noch einmal festigen.

Ganz reizvoll war auch der Ausflug nach La Valle. Diese Gegend liegt in einem erloschenen Vulkankrater. Die Vegetation ist anders, jünger. Während der teils holprigen Fahrt wird mein Blick immer wieder auf einen der viele Hügel gezogen. Eingetaucht in saftiges Hellgrün verbirgt sich so die Kraterwand. Und auch hier ist es der Gegensatz zu dem was wir bisher gesehen haben der diesen Ausflug so einzigartig machte. Nur eine Woche und so viele besondere Momente – das verbinde ich mit Panama. ich hoffe, ich werde eines Tages zurück kommen können.

Ihre Jessica Gienk

Tel.: 040 37 05 2591
E-Mail: jessica.gienk@hamburgsued-reiseagentur.de

 

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