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Mexiko Studienreise - September 2010

Studienreise mit Dr. Tigges nach MEXIKO

Mexiko, das Land der großen Vielfalt . Nach elf Stunden Flug ab Frankfurt mit der Lufthansa sind wir in der Hauptstadt Mexiko City gelandet. Am nächsten Morgen startete die Rundtour mit der wohl bedeutendsten Ausgrabungsstätte des mexikanischen Hochlandes „Teotihuacan“. Bei einer ausführlichen Besichtigung schauten wir uns unter Anderem die berühmte Sonnen- und Mondpyramide an. Die Sonnenpyramide ist noch eine der wenigen Pyramiden, die bestiegen werden darf. Daher sollte man bei solchen Besichtigungen unbedingt festes Schuhwerk anhaben. Der Blick von dort ist gigantisch und wenn Sie den Abstieg geschafft haben, sind Sie sehr stolz!

Um wirklich alles dort zu erkunden, sollten mehrere Stunden eingeplant werden. Für uns ging es relativ schnell weiter zu einer Vorführung, was alles aus der Agave hergestellt werden kann. Es wird nicht nur der berühmte „Tequilla“ gebrannt, sondern auch die Fasern dieser Pflanze werden verwendet, um daraus wunderschöne Tücher und Decken zu weben. Weiterhin gibt es hier den Obsidian-Stein, aus dem die verschiedensten Figuren hergestellt werden. Das ist ein rauchgraues bis schwarzes Lavaglas, das sich sehr gut verarbeiten läßt.

Auf dem Rückweg nach Mexiko Stadt muss viel Zeit eingeplant werden, denn man steht mit Sicherheit im Stau – wie so oft hier in Mexiko Stadt. Die gesamte Stadt besteht eigentlich nur aus Staus und als Autofahrer muss man sehr viel Geduld aufbringen. Daher wird auch gern die U-Bahn genutzt.

Leider fiel die Besichtigung von Mexiko Stadt im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Im September ist dort Regenzeit und es regnete sintflutartig, so dass nur ein kurzer Besuch der Kathedrale möglich war. Am nächsten Morgen vor der Fahrt zum Flughafen hatten wir doch noch Glück mit dem Wetter, so dass der Besuch auf den Torre Latinamericano möglich war. Dort wurden wir mit einem beeindruckenden Ausblick über das Tal von Mexiko belohnt. Weiter ging es zum Anthropologischen Museum. Ein absolutes Muss für jeden Mexiko Stadt Besucher! Hier finden sich viele Exponate aus allen Kulturen Mexikos. Die Zeit reichte nur zum „reinschnuppern“, aber sollten Sie die Möglichkeit haben, planen Sie mindestens einen halben Tag zur Besichtigung ein.

Nach ca. 2 Stunden Flugdauer landeten wir in Villahermosa, dem Startpunkt zur Yucatan Rundreise.
Von dort ging es direkt nach Palenque, wo wir eine Nacht in der Hotelanlage Villa Mercedes verbrachten. Das ist eine Anlage mitten im Dschungel und die vielen Tiergeräusche sind einfach faszinierend. Erschrecken sollte man nicht von dem Geschrei der Brüllaffen, der Sie am frühen Morgen wecken wird. Dank dieses natürlichen Weckers geht es auch sehr früh los zu den Ruinen von Palenque. Die zum Weltkulturerbe der Unesco gehörenden Tempel und Pyramiden liegen versteckt im tropischen Regenwald. Für mich ist dies die schönste Anlage! Nicht versäumen sollten Sie nach Besichtigung der Anlage einen Spaziergang durch den Regenwald. (Mückenschutz, Sonnencreme und Kopfbedeckung nicht vergessen). Die Flora ist unbeschreiblich, das viele Grün, die Wasserfälle, absolut sehenswert.

Nach diesem tollen Erlebnis führte uns die Fahrt weiter nach Siho-Playa an den Golf von Mexiko. Hier erwartete uns das Hotel Tucan Siho Playa, eine wunderschön umgebaute Hacienda direkt am Strand. Die meisten Gäste verbringen hier zwei Nächte, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und die vielen tollen Eindrücke verarbeiten zu können.

Für uns ging es am nächsten Tag schon weiter nach Campeche, einer der bestrestaurierten Kolonialstädte Mexikos. Hier hatten wir einen kurzen Stadtrundgang, aber sicherlich lohnt es sich in diesem Ort etwas länger zu verweilen. Unsere Tour führte uns direkt weiter nach Uxmal, dem wichtigsten Mayazentrum der Region. Hier sind die Ausgrabungen wieder ganz anders. Die ganze Anlage ist so vielseitig, dass man gern ein paar Stunden dort verbringen würde. Besonders wenn man bedenkt, dass noch viele „Schätze“ im Dschungel rundherum „begraben“ sind. Am meisten ließen sich allerdings meine Mitreisenden von den vielen Leguanen beeindrucken. Diese Urzeittiere laufen überall herum, sonnen sich auf den Tempeln, turnen durch den Dschungel und für uns sind es doch etwas unheimliche Tiere.

Beendet haben wir den den Tag in Merida, der Hauptstadt Yucatans. Eine wunderschöne alte, kleine Stadt, in der man sich schnell zurecht findet. Hier kommen auch endlich alle „Shoppingsüchtigen“ ein bisschen auf ihre Kosten, da es rund um den Hauptplatz diverse Souvenirshops mit Kunsthandwerk gibt.

Den letzten Tag unserer Yucatan Tour haben wir in der größten Maya Stätte Mexikos beendet, in Chichen Itza. Es ist eine riesige Anlage, die neben vielen anderen interessanten Schauplätzen den großen Ballspielplatz und den Tempel der Tausend Säulen beherbergt. Die Pyramide darf nach einem schweren Unfall im Jahr 2007 nicht mehr bestiegen werden. Ich konnte Chichen Itza bereits vor 12 Jahren besichtigen und war jetzt etwas erstaunt, wie touristisch inzwischen diese Ausgrabungsstätte geworden ist. Leider reihen sich auf den ganzen Wegen der Anlage ein Souvenirstand an den anderen und die Atmosphäre wie in Palenque oder Uxmal ist verloren gegangen. Da die Gruppe in der Hacienda Chichen, fast direkt bei der Ausgrabungsstätte, übernachtete, hatten wir die Möglichkeit am Abend die Licht und Tonshow zu besuchen. Hier wird mit vielen Effekten die Geschichte der Mayas erzählt. Allerdings ist die ganze Erzählung auf Spanisch, so dass es sicherlich für die meisten Touristen nicht zu verstehen ist. Wie üblich goss es am Abend während der Vorführung wie aus Eimern, so daß das Ganze etwas sehr mystisches hatte und für mich absolut lohnenswert war.

Sehr früh am nächsten Morgen startete unsere Rückreise. Nach ca. zweieinhalb Stunden Busfahrt gelangten wir nach Cancun. Von dort per Flugzeug weiter nach Mexiko Stadt. Die 6 Stunden Aufenthalt dort konnten wir wieder gut mit im „Stau stehen“ und noch ein bisschen Marktbesichtigung überbrücken, bis es dann auf den elfstündigen Rückflug gen Heimat ging. Nach insgesamt fast 30 Stunden Rückreise war ich erschöpft, aber voller Eindrücke und Erlebnisse wieder in Hamburg angekommen.

Fazit: Mexiko ist ein fantastisches Reiseland. Es gibt unglaublich viel zu sehen und mit Sicherheit ein Land, das man immer wieder gern besucht. Bedingt durch die Regenzeit war das Klima sehr unterschiedlich. In Mexiko Stadt lagen die Temperaturen bei ca. 17 Grad und es hat fast nur geregnet. Während der Rundreise war es ca. 36 Grad warm und immer sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Pünktlich jeden Abend gegen 19:00 Uhr goss es sintflutartig, nach ca. zwei Stunden war der ganze Spuk dann vorbei. Auch wenn die Regenzeit nicht die beste Reisezeit ist, sie hat einen entscheidenden Vorteil: die Ausgrabungsstätten sind fast komplett leer und als Reisegruppe können Sie diese Anlagen fast allein besichtigen. Außerdem hat diese Jahreszeit noch etwas Besonderes anzubieten. Die hohe Luftfeuchtigkeit bringt im Urwald sehr viele interessante, würzige Gerüche und Düfte zum Vorschein. Nehmen Sie sich die Zeit, dieses wunderschöne Land zu erkunden!

Ihre 

Britta Lüders
Tel.: 040 37 05 2594
E-Mail: britta.lueders@hamburgsued-reiseagentur.de

 

 

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