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Reisebericht Mauritius

So habe ich mir immer das Paradies vorgestellt!

Wunderschöne Strände, saftig grünes Hinterland und jeder Mensch trägt ein Lächeln im Gesicht. Und dann fing es an zu regnen – naja, es ist ja auch Winter auf Mauritius und so eine wunderschön grüne Natur kommt eben auch nicht von ungefähr.

Mauritius kennen lernen zu dürfen, gehört für mich auf jeden Fall zu einem meiner Reisehighlights. Gut, nicht jeder Strand ist von vorn bis hinten pudrig fein und es regnet manchmal – aber eben doch fast jeder und auch nur manchmal.

Unsere Reise begann mit zwei Übernachtungen im wundervollen St. Regis im Südwesten der Insel. Genauer gesagt in der Region Le Morne. Es ist einfach nur fantastisch,  wie sich hinter dem Hotel die Berg Szenerie des UNESCO Weltnaturerbe Le Morne Brabant mit seinen etwa 550 Metern erstreckt. Und vor uns glitzert der Indische Ozean türkisblau und lädt zum Baden ein. Oder zum Surfen, Kiten, Wasserskifahren oder.. oder.. oder. Natürlich auch zum Schnorcheln und zum Tauchen. Wer genug hat vom Wasser besteigt einfach den Lo Morne auf einer Wandertour oder cruist auf einem Mountain Bike durchs Hinterland.

Hier im Süden ist es verhältnismäßig windgeschützt und die Hotels liegen am fabelhaften Strand, weit ab von jedem Trubel.

Die Fahrt in den Norden gewährt uns nicht nur Einblicke in verschiedene kleinere Ortschaften sondern führt uns auch zu einigen Sehenswürdigkeiten der Insel. Zu den Ortschaften möchte ich aber noch etwas sagen: ich weiß nicht genau,  was ich erwartet habe, aber uns allen ist aufgefallen, wie ungewöhnlich sauber es ist. Sein wir ehrlich, in vielen Reiseländern häuft sich der Müll am Straßenrand sobald man das Hotel verlässt. Nicht so auf Mauritius. Vor kurzem erst wurden alle Plastiktüten aus den Geschäften verbannt, komplett. Davon könnten wir uns eine Scheibe abschneiden. Der Müll wird getrennt und es wurden gerade die ersten Windkraftanlagen gebaut. Nachhaltigkeit und Umweltschutz wird hier nicht erst seit gestern gelebt.

Wir besuchen einen wunderschönen freifallenden Wasserfall und Mauritius` berühmte siebenfarbige Erde. Mauritius ist eine Vulkaninsel (keine Sorge, kaum ein Vulkan ist noch aktiv) und zumindest an dieser Stelle hat die Lava spektakuläre Spuren hinterlassen. Über einen gut überschaubaren Bereich erstreckt sich die erkaltete Lava und schimmert in der Sonne in verschiedensten Rot- und Brauntönen. Ob es nun wirklich sieben Farben waren kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber beeindruckend ist es alle Mal. Vor allem im starken Kontrast zu dem ganzen Grün das uns umgibt.
Und wem das noch nicht reicht, der besucht die Riesenschildkröten. Diese wurden zwar von den Seychellen hergebracht, weil die einheimischen Schildkröten vor vielen Jahren ausgestorben sind. Nun wird gerade daran gearbeitet, die Schildkröten wieder anzusiedeln. Hoffen wir, dass es klappt. Denn andere einheimische Tierarten, wie der weltbekannte Dodo, sind leider für alle Zeiten verschwunden.

Weiter führt uns unser Weg zur Hauptstadt Port Luis. Und hier,  wie in allen anderen Orten,  ist zu beobachten, wie weltoffen, natürlich, herzlich und freundlich die Menschen sind. Sowohl uns gegenüber als auch untereinander. Die Mauritianer schaffen es,  dass Menschen aller Glaubensrichtungen friedlich, nicht nur nebeneinander, sondern Miteinander leben.
Ein Vorbild für alle. Wir sind durch eine Straße gefahren, in der ich zunächst einen Hindu Tempel entdeckt habe. Dann wenige Meter weiter einen Tamilen Tempel und dann noch ein Stückchen weiter eine katholische Kirche. Gelebte Vielfalt und Toleranz.

Diese kulturelle Vielfalt ist aber nur eines der Punkte die mich bei den Einheimischen begeistert haben. Ein anderer ist ihre Fröhlichkeit. Nicht nur die Mitarbeiter in den  Hotels oder der Transferunternehmen. Alle waren so freundlich zu uns und so ehrlich herzlich wie ich es so noch nie erlebt habe. Auch wie die Einheimischen miteinander umgehen war spannend zu beobachten. Da wurde gelacht, geflirtet und gequatscht – und trotzdem hat jeder seine Arbeit anständig gemacht. Sie merken schon, ich bin vollkommen begeistert; ich könnte hier sofort herziehen und leben.

Zunächst wollen wir uns aber noch einmal den Nordwesten und den Osten ansehen.
Die nächsten beiden Nächte verbringen wir im Beachcomber Trou aux Biches. Ein weiteres Juwel an einem Traum von einem Strand gelegen.
Hier im nördlichen Westen ist es etwas wärmer als im Osten und für die Wintermonate deswegen sehr empfehlenswert.
Den ganzen Sportmöglichkeiten,  die ich bereits benannt habe,  können Sie hier natürlich genau so frönen. Hinzu kommt, dass die spannende Hauptstadt und auch weitere kleinere Orte nicht weit entfernt und gut zu erreichen ist. Wer also auch mal ein bisschen vom einheimischen Leben mitbekommen möchte, der ist hier genau richtig.

Auf unserer Reise haben wir neben den Hotels,  in denen wir übernachtet haben,  natürlich noch weitere erstklassige Hotels besuchen dürfen. Dazu gehört unter anderem (die anderen nenne ich nur deswegen nicht alle namentlich, weil das den Rahmen sprengen würde), möchte ich vom Shangri-La Le Touessrok Resort & Spa an der Ostküste berichten. Dass es ein ganz fantastisches Hotel ist,  das man unbedingt gesehen haben sollte,  muss ich nicht extra erwähnen. Toll war für uns, dass wir von hier aus eine Katermaranen Tour starteten. Das Shangri La hat nämlich neben einem tollen Strand auch noch eine eigene Insel die eben nur per Boot zu erreichen ist. So über das Wasser zu schippern war super entspannend und einfach nur traumhaft. Und wir hatten Glück, die Sonne schien den ganzen Tag. Dafür merkt man im Osten die Winde doch zum Teil schon sehr stark. Daher ist das die beste Region für den Sommer (an dieser Stelle sei bemerkt, dass die Jahreszeiten genau anders herum sind als bei uns), denn der Wind ist bei höheren Temperaturen natürlich sehr angenehm.
Ein privates Barbecue auf dieser kleinen Insel war das höchste der Gefühle. Aber Achtung, wer baden möchte,  sollte Badeschuhe im Gepäck haben. Der ein oder andere Seeigel hat sich hier doch festgesetzt.
Unbeschadet machen wir uns auf den Rückweg und genießen noch die letzten Sonnenstrahlen und das Glitzern des Meeres und lassen diese erlebnisreichen Tage mit vielen tollen Eindrücken noch einmal Revue passieren.
Wir haben viel gelernt über die Hotels, über die Reisezeiten und Aktivitäten,  aber eben auch über die (doch recht kurze) Geschichte und die reiche Kultur Mauritius`.
Ein wahrgewordener Traum muss es doch sein, sich hier sein Ja-Wort zu geben.
Oder kurz nach der Trauung seine unvergesslichen Flitterwochen in einem der unvergleichlichen Resorts zu verbringen.
Aktivurlauber wie ich würden vermutlich gar keine Ruhe finden, weil sie ständig im oder auf dem Wasser sind oder die Insel in jedem Winkel erkunden. Andere genießen die Ruhe am Strand, das köstliche Essen und die unvergleichbare Art der Mauritianer.
Ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch!
Nun geht es aber erst mal in Richtung nach Hause. Auf dem Weg dorthin liegt Dubai. Dort bleiben wir auch noch zwei Nächte. Aber das ist eine andere Geschichte…

 

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