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Fjord –und Nord-Norwegen 30.11. - 05.12.2014

Norwegen im Winter, d.h. Skifahren, Fjorde, Rentiere, Elche, kurze Tage und natürlich Lachs! Die 1. Station der Reise in den hohen Norden war Tromdheim. Ich wusste, dass es nicht so lange hell ist um diese Jahreszeit, aber dass es bei Ankunft um 14.30h schon fast dunkel ist, darauf war ich doch nicht so gefasst. Damit hatten wir auch auf der gesamten Reise doch kleine Probleme und das sollte man sich vorher unbedingt klar machen.

Trondheim ist nach Oslo und Bergen die drittgrößte Kommune Norwegens und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Nord-Norwegen. Bei einem Rundgang durch die Altstadt konnten wir uns die alten Holzhäuser anschauen, die zum größten Teil schön restauriert und auch noch bewohnt werden. Man findet auch viele kleine Cafes, Kneipen und Restaurants für jeden Geschmack. Am nächsten Morgen haben wir einen kleinen Ausflug zu einem alten Hof außerhalb Trondheims gemacht, der mittlerweile kleine Tagungsräume und auch Übernachtungsmöglichkeiten anbietet. Die Zimmer befinden sich im alten Haupthaus und sind im Grunde auch im ursprünglichen Stil belassen.

Die nächste Station war der kleine Ort Bronneysund , der auch ein Hafen der Hurtigruten-Schiffe ist. Dort selbst haben wir uns auf den Weg zu dem sagenumwobenen Berg Torghatten außerhalb des Ortes gemacht. Der Berg hat in seiner Mitte ein 35 x 160m großes Loch, welches natürlich viel Anlass zu den abenteuerlichsten Geschichten bietet.

Anschließend kamen wir noch in den Genuss das Aquakulturcenter kennenzulernen, im Außenbereich wird Lachs auf eine sehr nachhaltige Art und Weise in Meerwasserbecken gezüchtet. Norwegen gilt als einer der größten Lachslieferanten weltweit.
Am Abend wurden wir noch zu einem wunderbaren, Sterne-würdigen Abendessen in das Strandrestaurant eingeladen, welches an einem Fjordausläufer direkt am Wasser liegt. Es gibt dort auch ein Hotel, sowie einige Hütten, die man mieten kann. Etwas für Leute , die die Einsamkeit lieben und sich gern durch eine enorm gute Küche überraschen lassen möchten.
Am nächsten Morgen nehmen wir das Schnellboot auf die Insel Vega, Teil eines Archipels mit 1000 Inseln, Holmen und Schären, welches zum Weltkulturerbe gehört. Auf der Insel werden früher wie heute die Daunen der Eiderenten auf traditionelle Weise gewonnen und verarbeitet, z.B. für Bettdecken und Winterjacken.

Die Reise ging dann weiter nach Bodo. Wir besuchten das Luftfahrt-Museums und das Bodogaard Art &Culture Zentrum, die größte private Kunstsammlung Nordnorwegens. Außerdem sollte man unbedingt den Saltstraumen ca. 30km östlich der Stadt besuchen. Dies ist der größte Gezeitenstrom der Welt. Durch eine ca. 15km Enge drückt sich das Wasser bei Ebbe bzw. Flut in ,bzw. aus dem Fjord heraus. Das ist ein gewaltiges Natur-Schauspiel, was man sich nicht entgehen lassen sollte. Im Sommer kann man dort sogar im glasklaren Wasser tauchen. Auch ein Essen oder eine Übernachtung im gleichnamigen Hotel Saltstraumen lohnt sich.

Von Bodø ging´s am Abend weiter über den Polarkreis hinaus in die Stadt Tromsø .Es ist die größte Stadt im Norden Norwegens und hat auch die nördlichste Universität. Dort geht von Ende November bis Mitte Januar die Sonne nicht auf und es ist nur von ca. 10 Uhr bis ca. 14.30h ein bisschen hell. In Tromsø selbst sollte man sich u.a. die Eismeer-Kathedrale anschauen. Ein modernes von überall aus sichtbares Bauwerk.

Gleich am nächsten Morgen fuhren wir in das Camp Tamok ca. 2 Stunden außerhalb der Stadt. Zum Glück hat es in der Nacht geschneit, denn das Camp selbst bietet einiges an Outdoor-Aktivitäten. Man hat die Möglichkeit Rentier-Schlitten zu fahren und einiges über die Sami-Kultur zu erfahren. Mein persönliches Highlight war jedoch eine Fahrt mit einem Hundeschlitten, den ich selber lenken durfte. Dabei ging es fast 2 Stunden mit einem Gespann von 5 Hunden durch die Einsamkeit. Zum Abschluss wurde uns im Sami-Rundzelt im Camp ein Rentier-Gulasch und Tee serviert.

Am nächsten Tag ging es wieder zurück in die Zivilisation nach Bergen. Die ehemalige Hansestadt hat eine lange Geschichte und viele alte Traditionen und wird auch „das Tor zu den Fjorden" genannt.

Am Abend sind wir mit der Standseilbahn Floibanen auf den Gipfel des Berges Floyen gefahren, um dort oben im alten Floien Folkrestaurant zu Abend zu essen und den schönen Blick über das abendliche Bergen zu genießen. Sehenswert ist unbedingt auch ein Spaziergang durch Bryggen ,das historische Hanseviertel. Die alten Holzhäuser wurden entlang der Kaimauer im Mittelalter errichtet, sind heute noch sehr gut erhalten und zählen zum Unesco-Weltkulturerbe.

Alles in Allem haben mich die doch sehr entspannten und fast immer freundlichen und herzlichen Menschen begeistert. Auch wird in Norwegen sehr auf Nachhaltigkeit und soweit möglich, auf ein Leben möglichst im Einklang mit der Natur geachtet. Ich habe Norwegen als tolles, gastfreundliches Reiseland erlebt, das viele Möglichkeiten für einen erholsamen und interessanten Urlaub bietet.

Sie möchten Norwegen kennenlernen? Wir beraten Sie gerne.


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