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Mit dem E-Bike durch Marokko

Jessica Gienk bereist Marokko mit dem E-Bike

Ich trau mich gar nicht die Augen zu schließen, weil ich Angst habe, etwas zu verpassen.

Diese Worte meiner Sitznachbarin haben mich aus einem leichten Dämmerschlaf zurückgeholt – die Aussicht aus dem Fenster wollte ich natürlich auch nicht missen. Die scheinbar endlosen Schluchten des Atlasgebirges ziehen an den Scheiben vorbei, das ewige Rot wird immer wieder durchbrochen von saftig grünen Oasen oder einsamen Bergdörfern. Obwohl, die Dörfer sind dem hellen Ockerton ihrer Umgebung so sehr angepasst, dass man sie schnell übersehen könnte.

Eigentlich sind wir ja nicht hier, um den Ausblick nur aus dem Busfenster genießen zu können. Wir möchten Marokko erleben – oder sollte ich besser sagen erfahren?

Mit dem E-Bike durch Marokko. Ich konnte es kaum glauben, dass ich diese Reise mitmachen durfte. Der Gedanke, durch die Höhen und Tiefen des Atlasgebirges zu radeln, mir den Wüstenwind durch die Haare wehen zu lassen und mich nach getaner Arbeit mit Köstlichkeiten aus dem Land zu belohnen hat mich von Beginn an berauscht. Und wissen Sie was das allerbeste daran ist? – Es war sogar noch toller als ich es mir vorgestellt hatte!

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch mal kurz erklären, worum es eigentlich gerade geht: Belvelo ist der neue E-Bike Reiseveranstalter von Lernidee. Mit Belvelo wird in fast jedem Kontinent eine E-Bike Reise angeboten. Und glauben Sie nicht, E-Bike fahren wäre nur etwas für Unsportliche oder für „Alte“. Ich halte mich für sehr sportlich und ich schäme mich nicht, zuzugeben, dass ich heilfroh war, dass mich bei teils starkem Gegenwind und bergauf der Motor unterstützt hat. Auf einmal geht es ruckzuuuuuck den Berg hinauf.

Bei der Erinnerung daran muss ich immer noch schmunzeln. Es macht einfach so viel Spaß, die wirklich schwierigen Abschnitte mit einem Lächeln im Gesicht, leichtfüßig zu bewältigen. Am lustigsten ist es, wenn ein Mitreisender seinen Motor nicht ganz so stark eingestellt hat und man mir nichts, dir nichts, winkend und ihm zulachend an ihm vorbeiziehen kann.

Das rächt sich zwar sofort, sobald er den Motor höher stellt, aber wert ist es das trotzdem.

So überholen wir uns also gegenseitig und vergessen während dieses kurzen Wettstreits doch glatt, dass sich um uns herum atemberaubende Kulissen erheben: eine Schlucht so riesig wie ich sie noch nie gesehen habe. Und auch wenn ich noch nicht dort gewesen bin, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Grand Canyon beeindruckender wäre. Es ist vor allem kaum zu vergleichen, ob ich in einem Bus oder Auto dorthin fahre, es mir angucke und wieder zurück fahre, oder ob ich an der frischen Luft, auf eigenen Beinen, bzw. Pedalen, dorthin radel und die ganze Weite des Canyons aus der Fahrradperspektive erleben kann.

Dabei fällt mir ein, Belvelo bietet doch auch Trips nach Nordamerika an. Den Katalog muss ich mir gleich noch mal genauer anschauen – vielleicht ist der Grand Canyon ja doch auch einen Besuch wert… Oder doch lieber nach Südafrika? Mal sehen, wohin die Reifen mich tragen.

 

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