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Eine Rundreise durch Ostchina - Teil 2: Peking und Chinesische Mauer

Chinesische Mauer

Nach einem etwa 11stündigen Flug ab Berlin landeten wir in Chinas Hauptstadt Peking. Am Flughafen empfing uns unser deutschsprachiger Guide und wir fuhren mit unserem Privatchauffeur erstmal zum Hotel. Auf der Fahrt bekamen wir gleich einen ersten Eindruck vom Verkehrschaos in der über 20 Millionen Einwohnerstadt, denn die meiste Zeit verbrachten wir im Stau. Das 4Sterne Hotel Novotel Beijing Xinqiao ist zentral gelegen und günstiger Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung, in unmittelbarer Nähe befindet sich auch eine Metrostation.


Nach einer kurzen Erfrischung machten wir einen kleinen Bummel in der Umgebung des Hotels und ließen die ersten fernöstlichen Eindrücke auf uns wirken. Das Überqueren der Straßen war da schon ein kleines Abenteuer, denn offensichtlich gab es hier eigene Regeln, aber wenn man dem Menschenstrom folgte und die vorbei rauschenden Autos und Mopeds ignorierte, kam man auch heil auf der anderen Straßenseite an.


Überrascht hat uns, dass Mopeds und Motorräder mit Verbrennungsmotoren seit einigen Jahren verboten sind und nur noch Elektro-Mopeds und –Motorräder sich lautlos bzw. mit ununterbrochenem Hupen und Klingeln durch den Straßenverkehr schlängeln.


Wir entdeckten in der Nähe einen kleinen Park, in dem sich die Einheimischen vergnügten. Neben sportlichen Aktivitäten, wie Federball spielen ohne Schläger oder gemeinsam Gymnastik betreiben, konnte man auch an Tanzkursen teilnehmen. Die Männer saßen zusammen und spielten Go oder Majong und Liebespaare schlenderten durch den Park oder man beobachte einfach nur das bunte Treiben. Als wir die blutrote Sonne untergehen sahen, kletterten wir schnell auf einen kleinen Hügel, um den Sonnenuntergang in Peking zu beobachten.


Am nächsten Tag wurden wir von unserem Guide und Chauffeur um 9h abgeholt und besichtigten zuerst den berühmten Himmelstempel, der inmitten eines großen Parks im Süden der Stadt liegt. Leider war das Wetter heute nicht so freundlich und auf unserer anschließenden Fahrt zur Chinesischen Mauer fing es kräftig an zu regnen.


Wir wollten die Große Mauer bei Mutianyu besteigen, da hier nicht so viele Touristen anzutreffen sind. Mit der Seilbahn fuhren wir den Berg hoch und wanderten dann etwa 2 Stunden auf der Mauer, der sich an dieser Stelle teilweise recht steil durch die Landschaft schlängelte. Die letzten 100 Stufen bis zur Aussichtsplattform waren dann auch eine echte Herausforderung. Aber es hat sich gelohnt, der Ausblick auf die kilometerlange Chinesische Mauer war sehr eindrucksvoll und zaghaft kam sogar die Sonne raus. Der Abstieg war nicht weniger anstrengend und tagelang erinnerte uns noch der Muskelkater an die abenteuerliche Mauerwanderung.


Am letzten Tag in Peking stand die klassische Stadtbesichtigung mit den weltberühmten Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: Der Platz des Himmlischen Friedens, die Verbotene Stadt mit dem Kaiserpalast und der Sommerpalast des Kaisers. Inmitten der riesigen Parkanlage des Sommerpalastes befindet sich ein großer See, auf dem wir bei herrlichem Sonnenschein eine Bootsfahrt machten. Am Ufer des Sees liegt ein wunderschönes Marmorboot, das allerdings nicht ganz aus echtem Marmor besteht, aber so bemalt wurde, dass es täuschend echt aussieht. Auch wenn wie überall, in dieser Parkanlage die Touristenströme unterwegs sind, kann man hier die Großstadt vergessen, die Natur genießen und Entspannung finden.

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Fotos: © Nannette Schroedter

von:

Walter Naber

Fides Reisen
Tel:
030 - 39 99 50 - 20
wnaber@fides-reisen.de
 

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