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Unser ehemaliger Geschäftsführer Klaus Schneider erkundet die Küstenstreifen Kroatiens für Sie!

Le Lyrial

Als begeisterter Kreuzfahrer sucht man gerne nach Routen die einem neue Ziele und Fahrtgebiete näherbringen. Diese zwei Kriterien waren ausschlaggebend für unsere Entscheidung zu einer Kreuzfahrt mit der in Deutschland noch nicht so bekannten MS „Le Lyrial“.

Die einwöchige Reise ab und bis Venedig führte uns entlang der Küste Kroatiens mit einer kurzen Verlängerung nach Montenegro. Bis auf Dubrovnik alles Neuland für uns. Und ein kleineres Kreuzfahrtschiff sollte es sein, denn nur die laufen die reizvollen Buchten an.

Mitte Juli führte uns ein kurzer Nonstopflug nach Venedig. Es erwarteten uns feuchte 36 Grad und eine Übernachtung in der Lagunenstadt. Am nächsten Tag erfolge am späten Nachmittag die Einschiffung am San Basilio Terminal, der sich in kurzer Entfernung von unserem Hotel befand. Das relativ neue Schiff (Bj. 2015), und letztes einer Reihe von vier baugleichen, gehören der französischen Reederei PONANT. Die nur 122 Kabinen und Suiten bieten jeden erdenklichen Komfort. Die Einrichtung an Bord ist geschmackvoll modern und in hellen Grau-, Weiß- und unterschiedlichen Blautönen gehalten. Ein großzügiges Raumangebot in den Gesellschaftsräumen und in der Kabine schaffen eine behagliche Atmosphäre.

Die von uns gebuchte „Prestige Kabine“ auf dem Deck 4 umfasste 18 qm plus 4 qm Balkon. Ein separates WC zum Duschbad, empfanden wir als besonders vorteilhaft. Der großzügige Stauraum mit vielen Kleiderbügeln (!) und ein äußerst bequemes Bett lassen auch längere Reisen zu. Es handelt sich bei PONANT um ein „all inclusive“ Produkt im gehobenen Marktsegment. Das heißt alle Mahlzeiten und Getränke, mit Ausnahme von einigen Premium Alkoholika, sind im Reisepreis enthalten! Die französischen Weine zu den Mahlzeiten sind von sehr ordentlicher Qualität, was man ja nicht bei jeder Reederei erleben kann. Die Minibar in der Kabine enthält eine Grundausstattung an alkoholischen und alkoholfreien Getränken und wird täglich kostenlos aufgefüllt. Bordsprachen sind Französisch und Englisch in denen auch die Ansagen erfolgen. An der Rezeption ist generell jemand der Deutsch spricht. Auf unserer Reise waren ca. 16 deutschsprachige Gäste an Bord. Das Publikum bei Ponant ist international, was wir als sehr angenehm empfanden. Von Australien, über Brasilien, Kanada und USA bis hin zu Frankreich (40% der Gäste), Großbritanien und weiteren Nationalitäten. Die auf jedem Schiff vorgeschrieben Rettungsübung erfolgte vor dem Ablegen und für alle der ungefähr 200 Gäste im Theater. Ein professioneller und sehr gut gemachter Film verdeutlichte die Rettungsvorgänge in beiden Bordsprachen. So hatten wir das bisher noch nicht erlebt, fanden es aber toll. Anschließend erfolgte noch der praktische Teil mit einem Gang zu den Rettungsbooten. Erst danach erlebten wir ein unvergessliches Auslaufen in Venedig. 

Ein reichhaltiges und leckeres Frühstücksbüffet im „La Comète“ Grill Restaurant auf Deck 6 erwartete uns am nächsten Morgen. Obst, Müsli, frisch zubereitete Eierspeisen und „bien sûr“ – wir sind auf einem französischen Schiff, knuspriges Baguette und duftende Croissants. Wer kein Büffet mag, hat auch die Möglichkeit im Hauptrestaurant das Frühstück serviert zu bekommen. 

Gegen Mittag erreichten wir unser erstes Ziel, Split, die zweitgrößte Stadt Kroatiens. Reges Treiben am Hafen, denn von hier gehen Unzählige Fähren zu den vorgelagerten Inseln. Ein zweistündiger Stadtbummel durch die Altstadt reichte uns, denn die Temperaturen lag nur wenig unter 40 Grad.

Unser erstes Abendessen an Bord erfolgte im a la Carte Restaurant „La Cèleste“ mit einem mehrgängigen Menü. Man kann unter vielen Varianten wählen und es ist für jeden Geschmack und Appetit etwas dabei (auch für Vegetarier). Die freundlichen philippinischen Kellner sorgen stets für gute Laune und nach kurzer Zeit fühlten wir uns auf der „Le Lyrial“ pudelwohl. 

Bei schönstem Wetter ging die Seereise entlang der Küste in südlicher Richtung, wo wir am zweiten Tag frühmorgens vor der wunderschönen Kulisse der Stadt Korcula, auf der gleichnamigen Insel vor Anker gingen. Die Tenderboote brachten die Passagiere in einer kurzen Fahrt an die Pier. Wir empfanden auch hier die
überschaubare Größe des Schiffes als großen Vorteil, denn die Ankerplätze lagen stets sehr nah unter Land. Ob eine Begehung der Altstadt auf eigene Faust, mit einem
Reiseführer, oder ein gebuchter Ausflug über die Insel Korcula. Jeder der Gäste kam auf seine Kosten, bei dieser Reise. Am nächsten Tag verließen wir für einen Tag Kroatien
und liefen in mazedonische Gewässer, in die Bucht von Kotor, ein. Sicherlich ein Höhepunkt dieser Reise, denn die mittelalterliche Stadt am Ende eines tiefen Fjordes ist ein „Muss“ bei einer Reise entlang der östlichen Adriaküste. Unser Schiff die „Le Lyrial“ konnte mal wieder punkten, aufgrund seiner Länge konnten wir direkt an der Pier anlegen.
Ein Bummel durch die Altstadt mit vielen Geschäften (und Touristen...), sehenswerten Kirchen und Baudenkmälern. Wer mag, erklimmt die Festungsmauern die unten in der Stadt beginnen und sich hoch oben auf den Bergen rund um Kotor fortsetzen. Diese imposante Anlage schützte die Stadt seit dem Mittelalter vor Überfällen. Aber diese Kletterpartie haben wir uns bei 38 Grad im Schatten erspart, denn so schön kann gar kein Blick sein...! Die Zahl der Besucher in Kotor war aber nichts gegen das was uns am nächsten Tag in Dubrovnik erwartete. Gefühlte zehntausend Touristen aller Nationalitäten und Sprachen wandern durch die Stadt. Da wir die Stadt schon vor Jahren einmal besucht hatten (im November bei traumhaften Wetter und kaum Touristen), tenderten wir nach 2 Std. gerne zurück auf „unser Schiff“ um die Ruhe und die Sonne an Bord zu genießen. Der unser Meinung nach schönste Ort dieser Reise erwartete uns am nächsten Tag. Ein Besuch der Stadt Hvar, auf der gleichnamigen Insel begeisterte
uns sofort. Die Insel wird gerne die „Königin der dalmatinischen Inseln“ genannt und ist sehr populär, neuerdings auch bei den „Promis“. Kleine und mittelgroße Hotels, charmante Boutiquen, Kunstgeschäfte und ansprechende Restaurants mit gehobenem Niveau machen den Unterschied. Hierhin würden wir gerne einmal wiederkommen und vielleicht den gesamten Urlaub verbringen. Der letzte Tag der einwöchigen Reise führte nach Opatija. Der Ort verströmt auch heute noch die Atmosphäre der ehemaligen KuK
Monarchie. Schon zu Zeiten des Österreichischen Kaiser war Opatija ein mondänes Seebad und das lässt sich auch heute noch spüren. Die vielen Grand Hotels aus dieser Zeit, alle modernisiert und auf zeitgemäßen Standard gebracht, sind sehr gefragt. Eine Seltenheit ist die 12km lange Promenade die entlang und über dem Meer verläuft.
Am Abend lichtete die „Le Lyrial“ ihre Anker und wir liefen zu unserer letzten Etappe zurück nach Venedig aus.

Ein weiterer traumhafter Sonnenuntergang krönte den Abschied von dieser entspannten und abwechslungsreichen Kreuzfahrt. Die überschaubare Größe des Schiffes, die gute Küche und die Freundlichkeit der Crew lassen uns ganz sicherlich zu „Wiederholungstätern“ werden. Wer weiß, 2019 in die Antarktis, oder vielleicht zu den polynesischen Inseln? Wir fangen auf jeden Fall schon mal an zu sparen...! 

Ein Reisebericht von Klaus Schneider


Klaus Schneider, seit Januar 2017 im Ruhestand, war bis Ende letzten Jahres Geschäftsführer und leitete insgesamt 26 Jahre die Hamburg Süd Reiseagentur G.m.b.H.
Schon Anfang der 90er Jahre hat er seine Begeisterung für Kreuzfahrten entdeckt. Er kennt viele Reedereien und Schiffe von seinen Urlaubsreisen.

 

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