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Chile – Santiago und Patagonien

Nach gut 17 Stunden Flug mit Air France ab Frankfurt über Paris/Charles de Gaulle landen wir in Santiago de Chile. Neben dem Heimcarrier LAN bietet Air France die schnellste Verbindung in die Hauptstadt Chiles an. Fluggerät und Service waren gut, der Umstieg in Paris wider Erwarten einfach. Am Pariser Flughafen wurde viel an der Ausschilderung getan, so dass man sich besser zurecht findet.

In Santiago angekommen, hat uns die Reiseleitung empfangen und direkt zum Hotel gebracht. Das Torremayor ist in einer schönen Gegend gelegen, man kann dort gut flanieren, shoppen und Essen gehen. Zu Beginn machen wir eine Stadtrundfahrt: Wir besuchen historische und moderne Viertel der Stadt, außerdem Sehenswürdigkeiten wie die Moneda (Präsidentenpalast), Plaza de Armas mit Kathedrale, Mercado Central, Fischmarkt und dem Obst- und Gemüsemarkt. Danach fuhren wir auf den Berg San Cristobal mit herrlichem Blick über die Stadt. Santiago liegt in einem Talkessel und es ist meist recht diesig, doch wir konnten die Berge in der Ferne erahnen.

Der krönende Abschluss der Rundfahrt war der Besuch des Künstlermarktes Los Dominicos.
Hier findet man sicher das ein oder andere Mitbringsel, die farbenfrohen Ponchos, der Silberschmuck,

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn es ging weiter nach Patagonien. Nach
4 ½ Stunden Flug nach Punta Arenas und weiteren 2 ½ Stunden Autofahrt auf der „Ruta del Final del Mundo“ (die Route zum Ende der Welt) kamen wir in Puerto Natales an. Die Fahrt durch die endlos weite, kaum besiedelte Pampa war faszinierend. Der Wind fegte die bizarrsten Wolkenformationen über uns hinweg und immer wieder wechselten sich große Weideflächen mit knorrigen, vom Wind gebeugten Wäldern ab. Die raue und mitreißend schöne Natur zog uns alle in ihren Bann.

Wir erfuhren, dass man in Patagonien vier Jahreszeiten in kürzester Zeit durchleben kann. Und so war es dann auch: In den nächsten Tagen trugen wir von Winterjacken, Mützen und Handschuhen über Regenkleidung bis T-Shirt und Flip Flops alles, was die Koffer so hergaben.

Am späten Nachmittag erreichten wir unser Unterkunft, das Hotel Remota und werden erst einmal mit dem Nationalgetränk Chiles, dem Pisco Sour begrüßt. Die Mischung aus Pisco (einem Traubenschnaps), Limettensaft, Zucker und einem Eiklar macht süchtig und wird auch in den nächsten Tagen täglich angeboten.

Das Hotel Remota bietet einen All Inclusive Service an, der neben Essen und Getränken auch halb- oder ganztägige Ausflüge in die Umgebung und den nahegelegenen Nationalpark Torres del Paine beinhalten.
Wir entscheiden uns für einen Ausflug zu Pferde und werden am nächsten Morgen durch den Guide des Hotels zu „unserem“ Gaucho gefahren.
Der Ritt durch Sumpfland, Weideflächen und über felsige Bergrücken ist wundervoll. Unterwegs begegnen wir einigen kleinen Kuhherden, die oben in den Bergen weiden. Während der Rast gibt es heiße Hühnerbrühe zur Stärkung, Trockenobst, Nüsse und reichlich Mate Tee.

Am Nachmittag kehren wir zurück und fahren zum Anleger der Skorpios III, die uns in den nächsten 3 Tagen zu den Gletschern des südpatagonischen Eisfeldes bringen wird.
Das Expeditionsschiff hat nur für 125 Personen Platz. Bei unserer Fahrt am Ende der Saison sind knapp 50 Personen an Bord und es herrscht eine sehr entspannte, familiäre Atmosphäre. Der Kapitän lädt alle Passagiere am ersten Abend auf die Brücke ein, um die Fahrt durch eine Meerenge und seinen Erklärungen zu den notwendigen Manövern beizuwohnen.
In den nächsten Tagen besuchen wir viele verschiedene Gletscher: solche, an die man mit dem Boot direkt heran fahren kann, andere, zu denen man eine kleine Wanderung unternehmen muss, und dann sogar welche, die man anfassen kann. Neben der atemberaubenden Welt aus Eis, die sich uns auftut, erleben wir eine vielfältige Tierwelt: Kormorane, Seelöwen, Kondore und Delfine, die neben unserem Boot mitschwimmen.
Am letzten Abend gibt es ein Captain’s Dinner mit anschließender Tanzparty und wir feiern bis zum Anlegen in Puerto Natales mit dem Kapitän.

Zum Abschluss unserer Reise fahren wir in den Nationalpark Torres del Paine, dem bekanntesten und meistbesuchten Park in Chile.
Die Wunderwelt mit den berühmten Bergformationen, Gletschern, Sümpfen und glasklaren Lagunen lockt vor allem Wanderer und Naturliebhaber nach Patagonien.
Wir hatten leider nur 1 Tag Zeit, um diese großartige Landschaft zu erkunden. Nach der Fahrt zu einigen wunderschönen Aussichtspunkten und einer kleinen Wanderung, kommen wir abends erschöpft im Hotel Tierra Patagonia an.
Am folgenden Tag geht es zurück nach Punta Arenas und weiter nach Santiago, wo wir den letzten Abend verbringen werden.
Erschöpft und voll von unvergesslichen Bildern machen wir uns am nächsten Tag auf den Heimflug.

von:

Judith Frommann

Reisebüro Ibero International
judith.frommann@ibero.com
 

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