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Namibia - Inforeise

NAMIBIA

Von Frankfurt aus ging es mit der Condor in 10 ½ h nach Windhoek.
Ich hatte mir unter dem Flughafen Windhoek einen großen internationalen Airport vorgestellt, aber von der Größe her ist er eher vergleichbar mit dem Flughafen in Memmingen. Bereits nach dem Aussteigen wurden wir noch auf dem Rollfeld von einem spektakulären Sonnenaufgang begrüßt. Nach kurzer Fahrt ging es vom Flughafen in die Innenstadt von Windhoek. Wir machten einen kurzen Fotostopp bei der evangelisch-lutherischen Christuskirche https://de.wikipedia.org/wiki/Christuskirche_(Windhoek) und wollten im Anschluss den Präsidentenpalast ansehen, aber die Zufahrt war hier wegen eines Staatsbesuches gesperrt. Nach dem Check In im Safari Court Hotel https://www.safarihotelsnamibia.com/safari-court-hotel/ und einem kühlen Getränk ging es auf eine kurze Stadtrundfahrt durch Windhoek, wo wir auch die die Townships Katutura und Khomasdal vom Bus aus besichtigen konnten. Windhoek hat etwas über 300.000 Einwohner und liegt auf 1400m Höhe und die Gegend ist relativ bergig. Im Anschluss an die Stadrundfahrt hatten wir noch einen tollen Abend im urig/verrückt eingerichteten Joes Bierhouse https://www.joesbeerhouse.com/ . Nach einem leckeren Kudu-Steak und ein paar Windhoek Lagerbier ging es dann recht bald ins Bett.


Am 2. Tag startete die Busfahrt in Richtung Süden in die Namib Wüste. Zuerst noch auf gut ausgebauten, geteerten Straßen ging es dann später über hukelige Schotterpisten mitten in die Wüste in die Desert Grace Lodge https://store.gondwana-collection.com/de/accommodation/desert-grace. Eine stylishe,Hotelanlage die erst im November 2018 eröffnet wurde. Die absolute Stille rund um das Hotel hat alle Teilnehmer unserer Reisegruppe verblüfft. Von der tollen Terrasse mit Plunge-Pool aus hatte man einen atemberaubenden Ausblick in die Namib und in der Entfernung konnte man Strauße und Oryx-Antilopen mit dem Fernglas beobachten. Am Nachmittag ging es auf im offenen Jeep zum Scenic Drive zu den versteinerten Dünen. Auf der Fahrt zu den Dünen entdeckten wir dann auch schon unsere erste Giraffe. Nach spektakulär steilen Auf- und Abfahrten über die Dünen gab es noch einen leckeren Sundowner an einem tollen Aussichtspunkt. Danach ging es wieder rasant bergab vorbei an Antilopen, Straußen in Richtung Lodge. Nach einem leckeren Abendessen (Springbocksteak) und einer tollen Gesangseinlage der Köche und des Servicepersonals ging es dann recht bald ins Bett. Allerdings nicht ohne vorher einen ausgiebigen Blick in den unglaublich schönen Sternenhimmel zu werfen. Der Anblick der unzähligen Sterne und des weißen Bandes der Milchstraße hat mich nachhaltig beeindruckt.


An Tag 3 hieß es leider schon sehr früh Abschied nehmen von unserer Unterkunft und dem gemütlichen Bett. Schließlich standen 500km Fahrt über die ruckeligen Sandpisten an, denn es ging in die Dünenwelt des Sossusvlei. Schon vor Sonnenaufgang erreichten wir das Tor zum Nationalpark. Das Licht der aufgehenden Sonne ergab ein beeindruckendes Spiel aus Licht und Schatten. Die bis zu 300m hohen, mondsichelförmigen Dünen erstrahlten in allen erdenklichen Rottönen. Wir hatten die Gelegenheit die Dünen teilweise zu erklimmen und haben den Ausblick über diese einzigartige Landschaft. Nach sehr langer Fahrt über holprige Pisten und durch die schier unendliche Wüste erreichten wir die alte Kolonialstadt Swakopmund. Swakopmund ist eine kleine Küstenstadt mit ca. 45.000 Einwohnern, direkt am Atlantik gelegen und 1892 von deutschen Kolonisten gegründet. Nachdem wir uns den Sand aus den Haaren gewaschen hatten, haben wir noch einem kurzen Stadtspaziergang unternommen. Vor allem die deutschen Geschäftsnamen und Straßenschilder verblüffen einen doch sehr, wenn man sich bewusst macht das man 11 Flugstunden von Deutschland entfernt ist. Auch wird man in Geschäften und auf der Straße auf Deutsch angesprochen. Viele der Swakopmunder nennen sich auch heute noch Südwester nach dem Namen der alten Kolonie. Übernachtet haben wir im charmanten Hansahotel: http://www.hansahotel.com.na/de/hotel/ und zum Abendessen gab es noch ein leckeres Fischgericht frisch aus dem Atlantik.


Am nächsten Morgen erfolgte eine kurze Busfahrt in Hafenstädchen Walvis Bay. Hier stand eine Bootstour durch die Bay an. Begrüßt wurden wir von der Robbe „Nico“ die zur Überraschung aller zu uns aufs Boot gesprungen kam. Es war sehr beeindruckend das Wasserabweisende Fell der Tiere zu streicheln und Nico mit Fisch zu füttern. Auf der weiteren Tour wurde unser Boot von Pelikanen, Delfinen und von Flamingos begleitet und dann haben wir noch die Verwandtschaft von Nico, die Robbenkolonie von Walvis Bay, besucht. Im Anschluss daran ging es zurück nach Swakopmund, denn hier stand noch eine Stadtrundfahrt statt. Vor allem die Tour durch die von Schwarzen bewohnten Viertel hat mich beeindruckt. Die Menschen dort besitzen nicht wirklich viel, aber wirken sehr glücklich und zufrieden und waren sehr freundlich. Am Nachmittag hatten wir dann noch Zeit die Stadt selbst zu erkunden und am Abend holte uns nochmals der Bus ab und es ging zu einem Dinner in den Sanddünen vor der Stadt. Hier hat uns die Trommelkombo der örtlichen Schule musikalisch begrüßt und wir hatten ein leckeres Dinner aus Springbock und Oryx. Auch hier haben wir den ein oder anderen Blick in den atemberaubend schönen Sternenhimmel geworfen.
Und schon wieder hieß es früh aufstehen, weil wir uns wieder von der Atlantikküste entfernt und auf den Weg nach Norden gemacht haben. Vorbei an den Erongobergen ging es zur Mount Etjo Safari Lodge https://www.mount-etjo.com/de , wo 1989 die Unabhängigkeit Namibias besiegelt wurde. Im schönsten Nachmittagslicht ging es im offenen Jeep zur Tierbeobachtung. Es war toll die Zebras, Giraffen und Elefanten die man sonst nur aus Zoo und Fernsehen kennt fast hautnah zu erleben. Vor allem eine Herde Elefanten die bis auf 3 Meter an unseren Jeep heran kam hat mich sehr beeindruckt. Nach Ankunft im Zimmer war ich verwundert, dass am Boden und in meinem Bett überall Scherben verteilt waren und das Fenster eingeschlagen war. Von meinen Sachen fehlte glücklicherweise nichts. Ich habe dann den Schaden an der Rezeption gemeldet und die Dame von der Rezeption gab nur den Kommentar „goddamn monkeys“ von sich. Anscheinend werfen die Affen hier öfter mal die Scheiben ein. Am Abend haben wir dann noch eine Löwenfütterung angesehen. Es war spannend die Fütterung aus 2m Entfernung zu beobachten. Das Gebrüll der Löwen geht einem durch Mark und Bein.
Nach wiederum kurzer Nacht ging es wieder auf Schotterpisten in Richtung Norden zum Etosha Nationalpark, der zu den bedeutendsten Naturschutzgebieten Afrikas gehört. Bei unserer Durchquerung des gesamten Parks hatten wir viele Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen vor der Kameralinse. Auf einmal bremst der Bus, weil vor uns ein riesiger Elefantenbulle durch das Buschwerk bricht und vor uns über die Straße läuft. Hier gilt offensichtlich nicht Rechts vor Links, sondern Elefant vor Bus. Vor allem an den Wasserstellen, konnten wir viele Tiere ausgiebig beobachten. Nachmittags ging es dann in die Mokuti Lodge https://www.mokutietoshalodge.com/ Eine tolle Anlage mit schönem Garten direkt am Rande des Etosha NP. Auch hier hatten wir ein vorzügliches Abendessen und schöne Stunden auf der Hotelterrasse.


Am nächsten Tag, nahmen wir Abschied vom Etoscha-Nationalpark und haben unterwegs am Otjikoto-See einen Stopp eingelegt. Der fast kreisrunde und über 100 m tiefe See war einst eine Höhle, deren Dach eingestürzt ist. Damit ist er einer von nur zwei natürlichen Seen in Namibia. Im Jahr 1915 versenkte die deutsche Schutztruppe auf dem Rückzug hier einen Großteil der Waffen und Munition - was davon von Tauchern geborgen wurde, kann man heute im Museum des Minenstädtchens Tsumeb besichtigen. Danach ging es noch etliche Kilometer zu unserer letzten Unterkunft, der Okapuka Lodge http://www.okapuka-ranch.com/start.html Eine tolle Unterkunft mit im Garten lebenden Straußen und Warzenschweinen. Am Abend haben wir noch die Fütterung der Geparden besucht. Wunderschöne, anmutige Tiere deren Körper einzig und alleine auf Geschwindigkeit ausgelegt ist.


Am letzten Tag haben wir morgens noch einmal eine Pirschfahrt im offenen Geländewagen auf Okapuka unternommen. Hier konnten wir nochmals viele Giraffen und auch die tollen Nashörner sehen.. Im Anschluss dran hatten wir freie Zeit auf der Ranch, um die Seele vor dem Heimflug noch etwas baumeln zu lassen. Am späten Nachmittag hatten wir dann den Transfer zum Flughafen und es ging mit der Condor knappe 11 Stunden zurück nach Frankfurt. Hier durften wir die Premium Economy Class der Condor testen. Wer die erweiterte Beinfreiheit schätzt dem ist die Klasse zu empfehlen.
Fazit: Es war eine wunderschöne Reise mit bleibenden Eindrücken. Man sollte in Namibia die Entfernungen nicht unterschätzen, da die Nord-Südausdehnung Namibias vergleichbar mit der Strecke von Rom bis London ist. Man sollte auch nicht nachts unterwegs sein, weil man die Fahrbahn mit vielen Warzenschweinen, Springböcken und weiteren Wildtieren teilt. Selbstfahrer sollten an jeder Tankstelle den Tank vollmachen, da das Land nach der Mongolei das am zweitwenigsten besiedelte Land der Erde ist. Wir haben eigentlich nur nette, freundliche Namibier kennengelernt und viele sprechen auch Deutsch. Es bietet sich also auch als Fernreiseziel für nicht so reisekundige Kunden an, die sonst evtl. bedenken hätten nach Afrika zu reisen. Die Reiseleitung von Studiosus war sehr nett und kompetent. Auch die Unterkünfte und Organisation vor Ort waren sehr gut.


Die Bilder zur Reise findet Ihr auf unserer Facebook- oder Instagramseite.

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Martin Losert

von:

Martin Losert

Domberger Reisen
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