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Israel - Shalom und Lehitraot

Klagemauer bei Nacht

Bereits die Anreise ist ein Pluspunkt für dieses Land: so beträgt die Flugzeit ab Frankfurt zum Ben Gurion International Airport (TLV) nur   4 Stunden Flugzeit.

 


Tel Aviv ist nach Jerusalem die zweitgrößte Stadt in Israel und liegt  am Mittelmeer.  Das Fortbewegen innerhalb Tel Avivs ist sowohl mit dem Bus, zu Fuß, mit dem Mietfahrrad!  oder auch mit dem Taxi gut möglich. 
Die Verständigung erfolgt  problemlos  auf  Englisch.

 

Ich hatte erwartet, dass die weitgepriesene Sicherheit dieses Landes überall durch die Präsenz  von Sicherheitspersonal mit Maschinengewehren bekräftigt wird. Weit gefehlt. Tel Aviv bietet ein ebenso freizügiges und lebensfrohes Leben wie jede andere Stadt in Europa auch.
Wir bewegten uns somit auch ganz entspannt in dieser offenen Stadt und besuchten mehrere Eventlocations :
Angefangen im Bet Ilana Gur Museum, einem extravaganten Ort, der Museum und Location zugleich darstellt. Hier hat sich die Künstlerin Ilana Goor über 50 Jahre ein Sammelsurium von Skulpturen erschaffen und zugleich eine traumhafte Terrasse mit einem wunderschönen Ausblick zum Meer für einen Event geschaffen.

 

Eine weitere Möglichkeit für ein großes Event bietet der Bahnhof Hatachana, eine alte Eisenbahnstation, die eine tolle Eventfläche mit großzügigem Restaurant ,- und Shopangebot für bis zu 1000 Personen bietet.
Das anschließende Wein-Tasting-Seminar im „Dunkeln“ war ein sehr einprägsames Erlebnis. Den Geschmack zu erleben,  ohne zu sehen…. Ein besonderes Ereignis für die Gruppenfindung.
Weiter ging es durch das Restaurant,- und Ausgehviertel Sarona, welches uns die Vielfältigkeit der Küche offenbarte, gefolgt von dem Besuch des lebendigen und überaus farbenfrohen  ShukHaCarmel Markt, der bekannteste und größte Markt in Tel Aviv. Hier bekamen wir sogleich einen Vorgeschmack auf das Abendessen, denn…
der Abend war ein weiteres Highlight und spiegelte die Offenheit dieser Stadt wieder.
Wir hatten ein sogenanntes Dinner at „ Eat With“ .  Eine zurzeit sehr „angesagte“ Art in Israel,  sich zahlende Gäste ins Privathaus zu holen um diese zu bekochen. Unsere Gastgeberin war eine studierte Dame Mitte Dreißig, die nach 15 Jahren Aufenthalt in London  zurück nach Israel gekommen ist und sich berufen gefühlt hat,  als Gastgeberin fremde Gäste zu bekochen.
Hierbei haben wir erfahren, dass es keine spezielle israelische Küche gibt, denn aufgrund der wechselvollen Geschichte des Staates und des Stroms an Einwanderern gibt es nichts, was typisch ist und nur in Israel gekocht werden würde. Jedoch lässt sich die Küche Israels grob in zwei Richtungen unterteilen: 

Die ashkenasische Küche ist die Küche der jüdischen Einwanderer aus Mittel- und Osteuropa, demnach Gerichte aus Deutschland , Frankreich , Holland , Polen , Ungarn , Litauen , Russland u.a..
Die sephardische Küche dagegen ist die Küche der Einwanderer aus Südeuropa und aus dem Nahen  Osten. Somit finden sich hier Zutaten und Rezepte aus Spanien , Griechenland , Italien , der Türkei , Marokko , Libyen , Tunesien , arabischen Ländern , dem Jemen und dem Irak .
Resümee: Ein schönes Motto und ein gelungener Abend.

 

Der nächste Tag war ein reiner Messetag. Von 09:00 – 17:00 Uhr haben wir das neue Convention Center in Tel Aviv kennengelernt und diverse Agenturen gesprochen. Eine gute Gelegenheit,  die besten Agenturadressen zu sammeln.

Von hier aus fuhren wir am späten Abend nach Jerusalem.

Die Stadt, die Juden, Christen und Muslimen heilig ist. Jerusalem, die international nicht anerkannte Hauptstadt des Staates Israel. Sie bietet ein wahrhaft anderes Bild von Israel als Tel Aviv.

Und so begann der neue Tag mit der „spektakulären Old City Tour“  von Jerusalem.
Unsere Tour begann auf dem Ölberg (Har HaZeitim). Von dort genossen wir den Panoramablick auf die heilige Stadt Jerusalem . Von diesem erhöhten Punkt aus,  hatten wir den alten jüdischen Friedhof unter uns und vor uns die Altstadt mit dem leuchtenden Felsendom auf dem Tempelberg.
Nach dem Jüdischen Viertel erreichten wir die Klagemauer, eine der heiligsten Stätten im jüdischen Glauben. Juden aus der ganzen Welt kommen an diesen Ort,  um zu beten und Notizen in der Wand zu hinterlassen. Diese 2.000 Jahre alte Mauer war Teil der äußeren Stützwände des Tempelberges.
Weiter ging es zur Via Dolorosa oder dem Weg des Elends, wo Jesus vor seiner Kreuzigung entlang ging. Schließlich erreichten wir die Grabeskirche. Eine Sehenswürdigkeit, die das größte Interesse der Touristen weckt und gleichzeitig den heiligsten Ort im christlichen Glauben darstellt und jährlich Millionen von Pilgern empfängt.
Der nächste Tag führte uns über Masada  weiter zum Toten Meer.

Die ehemalige jüdische Festung Masada, erbaut im Auftrag von König Herodes I., ist für Israels Geschichte von großer Bedeutung. Neben dem Tempelberg in Jerusalem und dem Herodium südlich davon, ist dieses das dritte Zeugnis römischer Monumental-Baukunst, erbaut 37-31 v. Chr. Dieser Ort war von Herodes aus strategischen Gründen gewählt worden. Masada sollte Herodes als Zufluchtsort vor seinen jüdischen Feinden und Kleopatra dienen.
Seit 1971 führt eine 900 Meter lange Luftseilbahn, die Masadabahn, auf das Gipfelplateau. Sie ist die tiefstgelegene Seilbahn der Welt.

Das Tote Meer, unser nächste Anlaufpunkt,  liegt ganze 428 Meter unter dem Meeresspiegel und ist durch seinen hohen Salzgehalt bekannt. Nirgendwo auf der Welt kann man  das Gefühl erleben, so sicher vom Wasser getragen zu werden. Der Salzgehalt liegt zwischen 28 und 33 Prozent. Untergehen ist ausgeschlossen, denn der Körper treibt bei diesem enormen Salzgehalt von selbst nach oben.  Ab einer bestimmten Tiefe, verliert man durch Auftrieb den Boden unter den Füßen und fällt seicht ins Wasser, um dann als menschlicher Korken durchs Wasser zu paddeln. Es grenzt an Jordanien, Israel und das von Israel besetzte Westjordanland.

 

Als krönenden Abschluss dieser Reise stand eine Jeep Tour an.

 

Dieser Programmpunkt klang auf dem Papier ganz harmlos: eine Jeep-Tour durch die Wüste Negev. Doch Ali, unser braun gebrannter Tourführer, machte Ernst und jagte seinen offenen Landrover durch die karge Wüstenlandschaft nur wenige Kilometer vom Toten Meer entfernt.
Ali nahm jeden Stein, jeden Hügel mit. In jeder Kurve hatten wir das Gefühl, beinahe aus dem Wagen zu fliegen. Plötzlich stoppte Ali den Jeep und hüpfte aus dem Wüstengefährt. Was war passiert? „Dort“, rief er in gebrochenem Englisch, „das ist mein Wald!“ Er rannte zu einem einsamen Akazienbaum, der grau und vertrocknet wirkt. Doch als Ali zurück kam, hielt er kleine, grüne Blätter in der Hand. Er erklärte uns, dass man diese kauen könne, denn die Bäume seien dank ihrer tiefen Wurzeln einer der wenigen Flüssigkeitsspeicher in der Wüste.


Ali ist Beduine, stammt von den nomadischen Wüstenbewohnern ab und kennt alle Überlebenstricks in dieser scheinbar lebensfeindlichen Landschaft. Einige Minuten schwiegen wir, genossen die uns so fremde Natur. Der Motor heulte auf, Ali gab Gas. Wir jagten eine schier unendliche Wüstenstraße entlang. Zwischen den Felsen legte sich der Jeep wieder steil in die Kurven, Ali machte sich einen Spaß daraus, uns alle paar Meter mit einem neuen, waghalsigen Manöver zu erschrecken. Einmal schien es, als würde er direkt auf einen Abgrund zusteuern, der Landrover wird langsamer, um in der nächsten Sekunde einen steilen Abhang hinunterzuklettern. Beim nächsten Zwischenstopp ermunterte uns Ali, an den Felsen zu lecken. Vor Jahrhunderten war dieser Teil der Wüste vom Toten Meer bedeckt, das Gestein schmeckt bis heute stark salzig.
Bald erreichen wir den Höhepunkt der Tour. Wir stiegen aus. Vor uns öffnete sich ein riesiger Wüsten-Canyon. Die gleißende Abendsonne hinter den Hügeln bot  ein phänomenales Panorama. Wir machten Fotos und dachten etwas wehmütig an die Rückreise Richtung Deutschland.

 

Rund  2,9 Millionen Touristen sind im Jahr 2016 nach Israel gekommen. Das waren etwa 4 Prozent mehr als 2015. Dieses Land verdient es, besucht zu werden……

von:

Barbara de Vries

Hamburg Süd Reiseagentur
Katharinenstr. 9
Tel:
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Barbara.deVries@hamburgsued-reiseagentur.de
 

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